Stundenlang in Gondel gefangen

Seilbahn kracht in Station – 100 Passagiere evakuiert

Am Dienstag kam es zu einem Seilbahn-Unfall in Italien. Rund 100 Personen mussten in fast 2.800 Metern Höhe evakuiert werden, mehrere wurden verletzt.
Newsdesk Heute
30.12.2025, 20:09
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Schockmoment in den italienischen Alpen: Bei einem Unfall mit einer Seilbahn saßen rund 100 Passagiere stundenlang in fast 2.800 Metern Höhe fest. Vier Personen wurden verletzt, die Urlauber mussten per Hubschrauber gerettet werden.

Das Unglück ereignete sich am Dienstagmorgen am Monte-Moro-Pass nahe der Schweizer Grenze. Nach Angaben der Bergrettung krachte die Gondel der Macugnaga-Seilbahn bei der Einfahrt in die Bergstation. Als Ursache gilt offenbar eine zu hohe Geschwindigkeit.

Passagiere evakuiert

Laut Feuerwehr erlitten drei Fahrgäste sowie ein Mitarbeiter der Talstation leichte Verletzungen. Die festsitzenden Passagiere konnten bis zum späten Vormittag mit Hubschraubern evakuiert werden.

Gondel bremste nicht ausreichend

Ein Sprecher des Seilbahn-Betreibers erklärte gegenüber der italienischen Nachrichtenagentur Ansa, wegen eines "technischen Problems" habe die Gondel nicht ausreichend gebremst und sei gegen eine Barriere geprallt. Die Anlage war zuletzt 2023 renoviert worden, blieb demnach weitgehend unbeschädigt, wird nun aber umfassend überprüft.

Der Unfall passierte auf dem Höhepunkt der Skisaison, in der zahlreiche Gäste aus dem In- und Ausland in den italienischen Alpen Urlaub machen.

Erinnerungen wurden auch an eine Tragödie im Mai 2021 wach: Damals kamen beim Absturz einer Seilbahngondel im norditalienischen Stresa 14 Menschen ums Leben, nur ein fünfjähriger Bub überlebte.

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