Nach Ermittlungen gegen "Seiler und Speer"-Musiker Christopher Seiler meldete er sich selbst zu Wort und entschuldigte sich für seine Taten. "Es gibt keinerlei Rechtfertigung für mein Verhalten – egal, in welchem Zustand man ist," sagte der Sänger und gestand: "Man geht zu keiner Person, nimmt sie und schmiert ihr Kokain auf die Lippen." Gleichzeitig wies er andere Anschuldigungen wie sexuelle Übergriffe oder körperliche Gewalt als "Fantasie-Gebilde" und "erfunden" zurück.
Nach Seilers Entschuldigungs-Video wird in den sozialen Netzwerken heftig diskutiert. Tausende Kommentare verteilen sich über mehrere Plattformen – die Meinungen könnten kaum gespaltener sein.
Einige Fans stellen sich demonstrativ hinter den Musiker. "Im Gegensatz zu vielen anderen hattest du den Mut, es offen zuzugeben. Danke für deine Ehrlichkeit," schreibt ein User. Ein anderer kommentiert: "Fehler gehören zum Menschsein dazu. Wichtig ist, dass man den Mut hat, dazu zu stehen, und genau das hast du getan. Dafür meinen Respekt." Auch Sätze wie "Niemand ist perfekt" oder "Zu seinen Fehlern zu stehen, ist wichtig und richtig" häufen sich.
Doch genauso laut ist die Gegenpartei. "Nur weil man sich entschuldigt, ist man deshalb kein besserer Mensch als vorher," meldet sich ein User zu Wort. Ein anderer kommentiert: "Respekt? Vor was? Dass er sich erst an die Öffentlichkeit wagt, nachdem alles auffliegt und sich erst dann entschuldigt?" Wieder andere zeigen sich verärgert: "Bin sehr enttäuscht. Wie kann man so übergriffig sein?"
Die Reaktionen auf das Video zeigen deutlich: Das Geständnis und die öffentliche Entschuldigung des Musikers spalten die Fan-Gemeinde. Während einige mit "Wir stehen bei dir" zeigen, dass sie Seiler weiterhin unterstützen werden, ziehen andere jetzt einen klaren Schlussstrich: "Ich bin raus. Servus Baba."