Nonstop-Teuerung

Seit Kriegsbeginn: Tankfüllung um 24 Euro teurer

Die Belastungen für Familien und Unternehmen werden immer größer. Der Krieg verteuerte Diesel um ein Viertel.
Österreich Heute
17.04.2026, 21:27
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Vor sieben Wochen begann die heftige Preis-Spirale, mit dem Start des Iran-Kriegs stürzte die Wirtschaft erneut in Turbulenzen. Die explodierenden Sprit-Kosten können die Transporteure der Güter und die Produzenten nicht mehr alleine tragen, sagen sie. Diverse Produkte werden schon bald spürbar teurer.

Am Freitag gab es einen ungewohnten Anblick: Laut "Heute"-Spritpreisrechner gab es keine Tankstelle mit Dieselpreisen über 2 Euro (zumindest in Wien). Daran hatten wir uns in den vergangenen Wochen bereits gewöhnt.

Eine Recherche bei der E-Control zeigt, wie sehr der Spritpreis seit Kriegsbeginn wirklich gestiegen ist. Am 28. Februar, also am Tag, als die Eskalation begann, zahlten wir für einen Liter Diesel im österreichweiten Durchschnitt noch 1,554 Euro. Aktuell sind es 1,945 Euro. Der Preis ist also um mehr als ein Viertel gestiegen. Eine Tankfüllung mit 60 Litern kostete also vor dem Krieg 93 Euro, jetzt schon knapp 117 Euro. Das sind 24 Euro mehr!

Bei Super ist der Anstieg etwas moderater, beträgt "nur" 13 Prozent (von 1,499 Euro auf 1,694 Euro). Eine Tankfüllung verteuerte sich also um etwa 12 Euro.

Dieser Anstieg ist für viele Familien dramatisch, vor allem für Pendler. "Ich kann mir nicht mehr leisten, in die Arbeit zu fahren“, sagt schon vor ein paar Tagen ein NÖ-Pendler zu "Heute". Er fährt täglich vom Waldviertel nach Wien in die Arbeit und zurück. Er überlegt nur halb im Ernst, ob eine Kündigung nicht finanziell lohnender wäre.

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