Helden in NÖ

Selbst alles verloren – Hilfsaktion für Feuerwehrleute

Während sie anderen halfen, wurden Hunderte Helfer der Feuerwehr selbst Opfer der Flut. Jetzt brauchen sie unsere Hilfe!
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Niederösterreich erlebte die schlimmste Unwetterkatastrophe seit Beginn der Aufzeichnungen. Hunderte Liter Wasser regneten in kürzester Zeit über das größte Bundesland Österreich herab. Flüsse traten über die Ufer, Dämme brachen, ganze Dörfer und Städte wurden von den Wassermassen geflutet.

In den Stunden und Tagen des Horrors leistete ein Teil der Bevölkerung unermüdlich Hilfe. Rund 55.000 Feuerwehrmitglieder pumpten Keller aus, füllten Sandsäcke und evakuierten an der Seite des Bundesheeres Menschen aus den Fluten. Doch während sie anderen halfen, wurden auch sie selbst Opfer der Flutkatastrophe – Hunderte Florianis verloren selbst ihr Hab und Gut.

„Diese Hilfe sind wir unseren großartigen Mitgliedern ganz einfach schuldig“
Dietmar FahrafellnerNÖ Landesfeuerwehrkommandant

Hilfe für betroffene Feuerwehrmitglieder

Um den betroffenen Mitgliedern zu helfen, ruft der Niederösterreichische Landesfeuerwehrverband eine große Spendenaktion ins Leben. "Diese Hilfe sind wir unseren großartigen Mitgliedern ganz einfach schuldig", betonte Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner.

In den Tagen der Unwetterkatastrophe wurden von den rund 55.000 Feuerwehrleuten tausende Einsatzstunden geleistet, um den Menschen des Landes in der Not zu helfen. Mittlerweile konnte der Status als Katastrophengebiet in den meisten Teilen Niederösterreichs wieder aufgehoben werden.

Hilfe für betroffene Feuerwehrleute, die während des Hochwassers unermüdlich im Einsatz standen, kann mit einer Spende an den Unterstützungsfonds des NÖ Landesfeuerwehrverbandes geleistet werden. IBAN: AT71 4715 0305 4053 0001

"Nur" Tulln, St. Pölten Stadt und St. Pölten Land sind weiterhin als Katastrophengebiet eingestuft. Doch die Nachwirkungen und Schäden des Unwetters werden noch lange zu spüren sein. Noch heute steht vielerorts das Wasser auf den Feldern.

{title && {title} } red,SaPi, {title && {title} } 30.09.2024, 07:30
Jetzt E-Paper lesen