Nach dem emotionalen Abschied von "Immer wieder sonntags" ging es für Stefan Mross offenbar noch nicht zurück zur Tagesordnung. Bei einem Empfang des SWR kippte die Stimmung komplett (wie "Heute" berichtete). Laut "Bild" ließ der Moderator seinem Ärger freien Lauf und verließ die Veranstaltung schließlich vorzeitig.
In einem Interview erklärt der Entertainer, sich nicht auf die Zunge zu beißen, war geplant. Nun äußert sich der Sender zu den Vorwürfen des 50-Jährigen.
Über seinen Wutausbruch, er würde unter anderem die Absetzung seiner Show als "Rache-Aktion" sehen, sprach Mross danach mit "Bild". Der Kult-Moderator erklärte über seine Rede: "Sie war wohlüberlegt, weil ich im Vorfeld wusste, dass der SWR sich heute in erster Linie selbst feiern wird. Mein Team und ich sind alle traurig und die feiern sich? Das war für mich ein Punkt, wo mir der Kragen geplatzt ist."
Auch der Sender meldete sich auf Anfrage der deutschen Zeitung zu Wort. SWR-Sprecher Jürgen Ruf betont gegenüber der deutschen "Bild", man habe Mross und sein Team mit der Sondersendung ausdrücklich würdigen wollen.
"Der SWR hat die Leistung von Stefan Mross und des gesamten Teams am Sonntag mit einer großen Extra-Ausgabe gewürdigt – auch als Geschenk an unser treues Publikum und die vielen Fans des Formats", erklärt Ruf.
Die Entscheidung, die erfolgreiche Sendung nach mehr als zwei Jahrzehnten zu beenden, sei dem Sender keineswegs leichtgefallen. Zu Mross' Aussagen beim internen Empfang will sich der SWR allerdings nicht weiter äußern: "Bei aller verständlichen Emotionalität war und ist uns ein respektvolles Miteinander wichtig. Wir bitten um Verständnis, dass wir uns zu Aussagen auf einer internen Veranstaltung nicht öffentlich äußern."