Andreas gibt keine Wahl-Tipps

"Mündig, volljährig": Bei Gabalier ist Politik tabu

Andreas Gabalier wird immer wieder politisch eingeordnet. Nun erklärt er, warum Politik auf seinen Konzerten für ihn keinen Platz hat.
Heute Entertainment
07.09.2026, 14:13
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Erst wurde Alphaville wegen politischer Aussagen vom "Glücksgefühle"-Festival ausgeladen, nach einem Aufschrei wieder eingeladen – und lehnte schließlich selbst ab ("Heute" berichtete).

Nura legte bei ihrem Auftritt nach und schoss dabei mit "F*ck Andreas Gabalier" gegen den österreichischen Sänger. Die 37-Jährige Musikerin machte deutlich, dass sie sich mit politischen Aussagen keineswegs zurückhalten wird. Kurz zuvor erklärte der Volks-Rock’n’Roller in einem Gespräch mit "Schlager.de", wie er zu politischen Äußerungen von seinen Kollegen denkt.

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Gabalier gibt keine Wahl-Empfehlungen

Gabalier steht immer wieder im Fokus politischer Debatten und wird dabei oft mit dem rechten Lager in Verbindung gebracht. Doch der "Hulapalu"-Interpret möchte sich eigentlich von Politik distanzieren. Im Gespräch mit "Schlager.de" erklärt der nämlich jetzt, warum er das Thema auf seinen eigenen Konzerten bewusst außen vor lässt.

"Ich habe immer versucht, den Leuten mit meiner Musik eine schöne musikalische Freude und Auszeit zu schenken", lässt er wissen. Bei der Frage nach politischen Aussagen auf der Bühne bleibt er bei seiner Linie.

Wahl-Anleitungen oder politische Empfehlungen wird es von ihm nicht geben: "Wenn ich selbst auf Konzerte gehe, dann sag ich immer, ich bin mündig und volljährig und jeder weiß letztendlich, wo man sein Kreuz setzen und was man wählen muss."

"Leute sind da, um unterhalten zu werden"

Sein Publikum verdient laut ihm eine Auszeit: "Die Leute sind da, um unterhalten zu werden, sie wollen eine gute Zeit haben. Die meisten sind sieben Tage die Woche von Politik und dem aktuellen Geschehen in der Welt umgeben."

Genau deshalb wolle er mit seiner Musik einen anderen Raum schaffen: "Ich als Volks-Rock’n’Roller bin dafür da, den Menschen ein paar schöne Momente zu schenken. Was andere Kollegen machen, kann jeder für sich selbst entscheiden."

Auf die gesellschaftliche Entwicklung blickt der 41-Jährige dennoch aufmerksam. "Es ist eine sehr spannende Zeit, in der man nur hofft, dass wir es schaffen, irgendwie in unserer Mitte zu bleiben und den physischen Frieden zu bewahren", sagt er.

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