Heino (87) soll der große Stargast in einer neuen TV-Produktion sein. Doch jetzt gibt es Ärger: Die Musik-Ikone ist mit dem neuen Filmtitel gar nicht einverstanden. Für die Volksmusik-Legende geht es dabei um mehr als eine Kleinigkeit – er stellt sogar seinen Verbleib im Projekt infrage.
Für "Die Rettungsschwimmer vom Wörthersee" hatte Heino eine Gastrolle übernommen und sollte außerdem den Titelsong liefern. Nachdem Produzentin Stefanie Mayer den Titel in "Die Rettungsschwimmer:innen" geändert hat, verlangt der Sänger jetzt laut "Bild" wütend die ursprüngliche Version zurück.
"Es ist bekannt, dass ich vom Gendern nichts halte, weil es meiner Meinung nach unsere schöne deutsche Sprache verhunzt. Deshalb würde ich nie bei einem Projekt mitmachen, bei dem gegendert wird", erklärt er laut Medienberichten. Sein Manager Helmut Werner habe Mayer bereits kontaktiert.
"Wir haben der Produzentin noch einmal unmissverständlich klargemacht, dass ich den gegenderten Filmtitel so nicht akzeptieren werde, weil ich das Gendern ablehne", heißt es vom Sänger gegenüber "Bild". Er führte fort: "Sollte er so bleiben, bestehe ich darauf, dass meine bereits gedrehte Szene in dem Film keine Verwendung findet. Ich werde auch nicht den Titelsong zum Film singen, wie das bisher geplant war. Das hat die Produzentin hoffentlich zur Einsicht gebracht."
Für später geplante Nachdreharbeiten oder zusätzlich ausgemachte Szenen würde er nicht mehr zur Verfügung stehen, sollte man seiner Forderung nicht entgegenkommen.
Mayer erklärte während dem Dreh, dass es sich bei der gegenderten Version, um einen Arbeitstitel handeln würde und beruhigte den Musiker damit erst. Nun hält sie aber gegenüber "Bild" dagegen: "Ich verstehe Heinos Meinung, aber in meinem Film spielen auch Frauen und queere Menschen mit. Deshalb habe ich den Titel geändert. Für welchen Titel ich mich am Ende entscheide, möchte ich noch offen lassen."
Mit dabei sind auch andere Promis, wie etwa Julian F. M. Stoeckel, der seine Rolle im Film gegenüber dem ORF mit Roy Blacks Darstellung in "Ein Schloss am Wörthersee" vergleicht: "Ich bin quasi die schwule Version von Roy Black – in sehr schön und sehr bunt. Jetzt machen wir aus dem Wörthersee wieder Hollywood." Christoph Fälbl ist ebenfalls dabei.
Dass Heino beim Thema Gendern eine klare Linie hat, ist längst bekannt. Im "Sat.1-Frühstücksfernsehen" legte er einst besonders drastisch nach und sagte über Menschen, die gendern wollen: "Denen haben sie ins Gehirn geschissen, so wie wir im Rheinland sagen." Auch gegenüber RTL machte er anschließend deutlich, dass er seine Haltung nicht geändert hat.