Unglaubliche Serie in Oberösterreich: Ein 65-jähriger Welser sorgt seit Monaten für Kopfschütteln bei den Polizisten. Der Mann wurde seit 2025 gleich siebenmal hintereinander ohne Führerschein und alkoholisiert am Steuer seines Autos angehalten – das berichtet die "Kronen Zeitung".
Auch diese Woche ging er den Beamten wieder ins Netz. Bei einer Kontrolle gegen 16.30 Uhr in Wels zeigte sich der Senior sofort geständig - einen Führerschein besitzt er nicht. Dass er erneut betrunken unterwegs war, war ebenfalls kaum zu übersehen. Laut Polizei deutete seine deutliche Alkoholfahne klar darauf hin, berichtet die Tageszeitung.
Besonders brisant: Schon bei den sechs vorherigen Kontrollen war der Mann jedes Mal erheblich alkoholisiert gewesen. Einsicht zeigte er bisher keine. Den Alkotest verweigerte der notorische Verkehrssünder auch diesmal kategorisch, heißt es im "Krone"-Bericht.
Dabei ist die Rechtslage eindeutig: Wer einen Alkomattest ohne medizinischen Grund verweigert, begeht eine strafbare Handlung. Die Behörden gehen in solchen Fällen automatisch vom höchsten Alkoholisierungsgrad aus - also von mehr als 1,6 Promille.
Dem Lenker droht damit eine Geldstrafe zwischen 1.600 und 5.900 Euro. Zusätzlich ist der Führerschein für mindestens sechs Monate weg, außerdem werden Nachschulungen sowie ein amtsärztliches und verkehrspsychologisches Gutachten fällig, schreibt die "Krone".
Der Welser scheint sich davon wenig beeindrucken zu lassen. Laut Polizei dürfte ihn auch der drohende finanzielle Schaden nicht abschrecken. Genau das sorgt bei den Beamten für Unmut. Sie fordern strengere Strafen, um solche Wiederholungstäter wirksamer abzuschrecken.