"Letztes Spiel habe ich Emotionen gefühlt, die ich noch nie in meinem Leben hatte. Ich bin so glücklich", strahlt Arthur Fery geradezu ungläubig. Das Wimbledon-Märchen des Lokalmatadors geht weiter.
Der 23-Jährige schlug am Mittwoch den Italiener Flavio Cobolli im Viertelfinale des Grand-Slam-Klassikers vor den eigenen Fans 6:4, 7:6 und 6:0. Die Nummer 114 der Tennis-Welt erobert die Herzen der britischen Tennis-Fans auf dem "heiligen Rasen" im Sturm und wartet nun auf das absolute Highlight seiner bisherigen Karriere.
Im Halbfinale wartet niemand Geringeres als der frischgebackene Grand-Slam-Sieger Alexander Zverev, der mit US-Star Taylor Fritz im Viertelfinale ebenso kurzen Prozess machte: 6:4, 6:4, 6:2.
Fery lächelt auf dem Court: "Es wird immer besser und besser. Unglaublich, hier am Center Court zu gewinnen. Einfach unglaublich. Ich habe Fabio heuer schon in Australien geschlagen. Das war ein Boost für mein Selbstvertrauen."