Was als entspannter Sommerabend begann, hätte beinahe tödlich geendet. Ein serbischer Staatsbürger schlief auf einem aufblasbaren Schwimmring auf der Donau ein und bemerkte nicht, wie ihn die starke Strömung immer weiter vom Ufer wegtrieb – bis er schließlich in rumänischen Gewässern landete.
Der kuriose Zwischenfall ereignete sich am Abend des 3. August nahe der rumänischen Ortschaft Svinița. Gegen 20.40 Uhr ging über den Notruf 112 ein Hilferuf ein: Eine Person trieb auf der Donau und befand sich in einer lebensgefährlichen Situation.
Eine bereits auf dem Fluss eingesetzte Patrouille der rumänischen Grenzpolizei erreichte den Mann wenig später. Die Beamten fanden ihn im Wasser treibend, wo er laut um Hilfe rief. Sie zogen den Serben an Bord und brachten ihn sicher ans Ufer.
Dort übernahmen Rettungskräfte die Erstversorgung. Der Mann wurde zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht, befand sich aber nicht in Lebensgefahr.
Nach seiner Rettung schilderte der Serbe den Einsatzkräften, wie es zu dem ungewöhnlichen Vorfall gekommen war. Er sei auf seinem aufblasbaren Schwimmring eingeschlafen und habe nicht bemerkt, dass ihn die Donauströmung immer weiter abtrieb. Erst als die Situation gefährlich wurde, habe er um Hilfe gerufen.
Nach Abschluss der medizinischen Versorgung sowie der notwendigen Kontrollen übergaben die rumänischen Behörden den Mann wieder an die zuständigen Stellen in Serbien.