Auf dem Online-Marktplatz willhaben.at wollte Roland (55, Name geändert) eigentlich nur einen Stringtanga in XL-Größe für 49 Euro loswerden – doch was dann passierte, ließ ihn fassungslos zurück.
Ein Interessent schrieb den Wiener wegen eines Preisnachlasses an. Roland zeigte sich verhandlungsbereit und bot den Tanga schließlich für 40 Euro an. Doch die Antwort des potenziellen Käufers hatte es in sich: Statt eines normalen Gegenangebots schlug der Mann 25 Euro – und Sex vor!
Roland lehnte das eindeutige Angebot ab und stellte klar, dass er ein Mann sei. Doch selbst das schreckte den Interessenten nicht ab – im Gegenteil: Er schickte Nacktbilder und fragte, ob Roland "noch nie hätte".
Der Wiener ist über die dreiste Belästigung zutiefst schockiert: "Das ist furchtbar!", sagt er im Gespräch mit "Heute". Mit dem fragwürdigen Chatverlauf will er andere warnen und auf das Problem sexueller Belästigung im Internet aufmerksam machen.
Den User hat Roland umgehend bei willhaben.at gemeldet – auch eine Anzeige bei der Polizei will er demnächst erstatten. Der Online-Marktplatz hat indes sofort reagiert. "Nachdem der User uns den Fall gemeldet hat, haben wir sofort geprüft. Der Mann wurde umgehend und dauerhaft von uns gesperrt. Solche Meldungen werden von uns priorisiert behandelt. Das ist kein Kavaliersdelikt, das wollen wir auf keinen Fall haben", heißt es seitens des Unternehmens.