Conference-League-Quali

Sieg gegen Paide! Rapid steht im Europacup-Playoff

Mit einem seriösen 2:0-Sieg im Rückspiel gegen Paide und einem Gesamtscore von 6:1 zieht Rapid ins Playoff der Conference-League-Quali ein.
Sport Heute
12.08.2026, 19:48
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Siebentes Pflichtspiel, siebenter Sieg für Rapid Wien in der Saison: Die Hütteldorfer bleiben weiterhin makellos, gewinnen das Rückspiel der dritten Qualifikationsrunde gegen Paide Linnameeskond mit 1:0 und ziehen ins Playoff der Conference-League-Qualifikation ein.

Die Treffer erzielen der umtriebige Marco Tilio (38.) per Abstauber und "Euro"-Louis Schaub (82.) aus elf Metern. Endstand im Allianz Stadion – 2:0.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Die letzte Hürde auf dem Weg zur Europacup-Teilnahme bildet jetzt aller Voraussicht nach Heart of Midlothian. Die Schotten stehen nach einem 1:6 im Hinspiel der Europa-League-Qualifikation gegen Benfica Lissabon mit dem Rücken zur Wand.

Trainer Johannes Hoff Thorup warf für das Rückspiel im großen Stil die Rotations-Maschine an. Im Vergleich zum Sieg im Ligaspiel gegen die SV Ried schickte der Däne fast eine komplett neue Elf ins Rennen – er wechselte gleich neun (!) Spieler. Lediglich Goalie Niklas Hedl und Jakob Schöller blieben in der Startformation.

Rapid mit Stotter-Start

Dementsprechend stotternd kamen die Hütteldorfer auch ins Spiel. In den ersten Minuten waren die Gäste aus Estland das mutigere Team, erst nach einer Viertelstunde übernahmen die Grün-Weißen die Spielkontrolle. Nach einigen Halb-Chancen münzte Rapid die Überlegenheit in der 38. Spielminute dann auch in etwas Zählbares um. Nikolaus Wurmbrand stieß über rechts durch – Tilio musste nur noch einschieben.

Hütteldorfer drehen auf

Im zweiten Durchgang stellten die Gäste ihre Offensivbemühungen zunächst komplett ein. Rapids Ballbesitz stieg bis auf 70 Prozent an und sie erarbeiteten sich gute Chancen. "Euro"-Louis Schaub (54.) vergab das 2:0 per Kopf nach feiner Flanke von Jonas Auer. Eine Minute später vergaben zunächst Moulaye Haidara und dann Tobias Gulliksen aus guten Positionen.

Rapid versprühte wesentlich mehr Spielfreude als noch im ersten Durchgang – wohl auch, weil dem estnischen Gegner sichtlich die Kraft ausging. Eine Hereingabe von Bolla-Ersatzmann Eaden Roka (59.) segelte an Freund und Feind vorbei, Wurmbrand verzog nach feiner Kombination doch deutlich (62.).

Paide wurde nur einmal gefährlich – dafür so richtig. Stürmer Henri Anier (72.) tauchte freistehend vor Hedl auf. Mit dem mittigen Abschluss hatte der Rapid-Goalie aber keine Probleme. Den Deckel machte dann endgültig Schaub drauf. Nach einem Foul an Wurmbrand bekamen die Hütteldorfer folgerichtig einen Strafstoß. Der Routinier trat an und traf zum 2:0-Endstand.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 12.08.2026, 19:57, 12.08.2026, 19:48