Salzburg kann Glamour und an diesem Wochenende noch ein bisschen mehr als sonst. Rund um die Festspiele verwandelt sich die Mozartstadt beim exklusiven "Amadeus Weekend" erneut in einen Treffpunkt für Royals, Aristokraten und internationale Society.
Ins Leben gerufen wurde das besondere Kulturwochenende vor 25 Jahren von Festspielmäzen Donald Kahn. Heute führt Eva O’Neill die Tradition weiter. Die gebürtige Kärntnerin ist in höchsten Gesellschaftskreisen bestens vernetzt. Spätestens seit ihr Sohn Christopher O’Neill Prinzessin Madeleine von Schweden geheiratet hat, gehört auch sie selbst längst zum internationalen Jetset.
Für ihre Gäste wird in Salzburg jedenfalls einiges aufgefahren. Luxushotels, exklusive Dinner-Locations, Limousinen-Service und Champagner gehören ebenso zum Programm wie hochkarätige Kultur.
Schon zum Auftakt durfte sich O’Neill über besonders prominenten Besuch freuen. Schwedens König Carl Gustaf und Königin Silvia waren erneut mit dabei. Für die Gastgeberin sind die beiden schließlich nicht nur royale Gäste, sondern auch die Schwiegereltern ihres Sohnes Christopher.
Ebenfalls in Salzburg gesichtet wurden Corinne Flick sowie O’Neills Tochter Tatjana D’Abo mit ihrem Ehemann Herry D’Abo. Für zusätzlichen Adel sorgten Alexander Fürst Schaumburg-Lippe und seine Frau Mahkameh Fürstin zu Schaumburg-Lippe.
Der Auftakt führte die exklusive Runde zunächst zum Dinner nach Schloss Hellbrunn. Danach stand mit "Ariadne auf Naxos" im Haus für Mozart bereits der erste große Festspielabend auf dem Programm.
In den folgenden Tagen geht es ähnlich prominent weiter. Auf dem Kulturplan stehen unter anderem Mozarts "C-Moll-Messe" in der Stiftskirche St. Peter sowie zum Abschluss die Oper "Carmen".
Wie viel sich die Gäste das Wochenende kosten lassen? Darüber wird diskret geschwiegen. Klar ist nur, für das Gesamtpaket soll pro Person eine Summe fällig werden, die deutlich im fünfstelligen Bereich liegt.
Bei all dem Society-Trubel gab es vor dem Festspielhaus noch einen prominenten Zufallsgast. Stardirigent Riccardo Muti kam gerade von Proben mit den Wiener Philharmonikern und spazierte gemeinsam mit seiner Ehefrau Christina durch die Hofstallgasse.
Während sich vor ihm Royals und Society-Größen versammelten, gelang dem sonst eher öffentlichkeitsscheuen Maestro beinahe das Kunststück, unbemerkt durch das Getümmel zu kommen.