Mörtel-Witwe macht Ernst

Simone Lugner hat genug: Jetzt klagt sie ihre Hater!

Nach einer neuen Welle von Online-Attacken hat sie nun endgültig genug: Gemeinsam mit ihrem Anwalt geht sie rechtlich gegen Hater vor.
Heute Entertainment
19.01.2026, 15:04
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Hass, Hetze und Beleidigungen im Netz sind für Simone Lugner (43) längst kein Einzelfall mehr. Nach einer erneuten Welle von Angriffen zieht die Unternehmerin nun die Reißleine und geht gemeinsam mit ihrem Anwalt rechtlich gegen Online-Hater vor.

Besonders heftig traf sie der jüngste Shitstorm rund um eine Zusammenarbeit mit ATV. Was harmlos begann, eskalierte rasch. "Ich muss sagen, dieser Hate der schaukelt sich hoch – einer hatet und alle legen noch was drauf", schildert die Witwe von Richard Lugner, was passiert ist. Eine Dynamik, die sie seit Jahren begleitet und die sie psychisch stark belastet. Eigentlich war es zuletzt ruhiger geworden. Simone hatte sich bewusst zurückgezogen, versuchte negative Kommentare gar nicht erst zu lesen. "Es war jetzt einige Zeit still auch weil ich versucht habe, das nicht zu lesen", erklärt sie im Gespräch mit "Heute".

Doch dann kam alles anders: "Ich habe nichtsahnend eine Collab-Anfrage von ATV auf Instagram angenommen." Die Folgen ließen nicht lange auf sich warten. "Und ich hab wieder so viel Hate abbekommen plötzlich und dann ging's mir natürlich wieder schlecht", so Lugner.

Auch wenn sie sich immer wieder vornimmt, sich davon nicht unterkriegen zu lassen, ist das leichter gesagt als getan. "Du nimmst dir vor, dass es dir egal ist. Denkst dir, die Menschen, die haten, sind unglücklich. Aber man liest es trotzdem und fragt sich was sind das für Leute?" Als Konsequenz zog sich Lugner erneut zurück, lehnte weitere Kooperationen ab. "Ich hab dann keine Collabs mehr angenommen aber ich hab einfach mit diesem neuen Hate nicht umgehen können", gesteht sie ehrlich.

Für Simone war klar: So kann es nicht weitergehen. Nun folgt der Schritt vor Gericht. "Natürlich gibt’s auch welche, die wir jetzt verklagen, mein Anwalt meinte, einige davon werden jetzt Verantwortung dafür übernehmen müssen", stellt sie klar.

Ein deutliches Zeichen gegen grenzenlose Anfeindungen im Netz, denn das ist kein Kavaliersdelikt und wer Grenzen überschreitet, muss auch mit Konsequenzen rechnen.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 19.01.2026, 19:21, 19.01.2026, 15:04
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