"Sitzenbleiben gehört ausgesetzt, Matura abgeschafft"

Vertreter von ÖVP, SPÖ, FPÖ und Grünen im "Heute"-Talk über Probleme an den Schulen und die schrittweise erfolgende Öffnung ab kommenden Montag.

Ab Montag werden die Schulen zumindest teilweise wieder für den Präsenzunterricht geöffnet – für viele Schüler eine große Erleichterung, aber auch mit Risiko verbunden. Denn die nach wie vor hohen Infektionszahlen könnten, sofern das Sicherheitskonzept mit Tests und Masken nicht aufgeht, bald den nächsten strengen Lockdown nötig machen. Diese Sorge teilen auch Vertreter der Parteien, die "Heute" per Video-Interview zur Lage in Österreichs Schulen befragt hat (Video oben).

SJÖ-Vorsitzender Paul Stich zeigt sich grundsätzlich erfreut über die Öffnungen, sieht jetzt aber die Zeit für strukturelle Veränderungen wie die Abschaffung der Matura gekommen. Die Situation der Studenten ist für Stich kritisch, sie würden derzeit zu wenig Unterstützung erfahren. 

ÖVP-Nationalrat Nico Marchetti begrüßt die Öffnung als ersten wichtigen Schritt zur Normalität. Er setzt große Hoffnung in das Funktionieren der Maßnahmen und betont, Schule mit FFP2-Maske sei besser als gar keine Schule.

Grünen-Bildungssprecherin Sibylle Hamann hält die FFP2-Pflicht in höheren Schulstufen für eine unangenehme, aber notwendige Maßnahme. Sie betont die Wichtigkeit des Präsenzunterrichts für Schüler aller Altersgruppen.

Maximilian Krauss (FPÖ) hält die schrittweise Öffnung der Schulen für längst überfällig. Aus seiner Sicht war die Schließung der Bildungseinrichtungen von Anfang an nicht notwendig.

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