Das ist noch einmal gut gegangen! Smiseth Sejersted segelte beim Seidelalmsprung im Super-G von Kitzbühel akrobatisch durch die Luft. Der Norweger hatte in der Anfahrt die Balance verloren, war auskatapultiert worden. Nur mit viel Körperbeherrschung fing der 31-Jährige einen schweren Sturz noch ab, landete auf dem rechten Ski, während es das linke Bein hoch in die Luft gerissen hatte.
Der Speed-Star landete, fuhr weiter. Und schaffte es mit einer weiterhin angriffigen Fahrt noch ins Ziel, und auf den guten fünften Platz, bloß 36 Hundertstelsekunden hinter dem Sieger Marco Odermatt aus der Schweiz.
"Das war sehr, sehr knapp. In der Luft dachte ich mir noch, das wird sicher ein Crash", erzählte der erleichterte Norweger nach seiner Fahrt dann im "ORF". Er sei selbst überrascht gewesen, nicht gestürzt zu sein. "Dann dachte ich, dass es mit den Toren nicht korrekt war, aber ich musste nur weiterfahren. Und es war noch knapp mit dem Podest", schmunzelte Smiseth Sejersted.
Tatsächlich hatte der Speedläufer alle Tore korrekt passiert, blieb deshalb auch in der Wertung. "Es war keine Gams heute, vielleicht ja ein anderes Mal", blickte der Norweger bereits auf die Abfahrt am Samstag. Da will der 31-Jährige wieder voll angreifen.