Heidi Weng ist einer der Top-Stars des Langlaufs, sie gehört zur absoluten Weltspitze. Das haben Staffel-Gold, Silber über 50 Kilometer klassisch und Bronze im Skiathlon bei Olympia 2026 deutlich gemacht. Weng ist insgesamt fünfmalige Weltmeisterin, hat elf WM-Medaillen zu Hause hängen und gewann schon zweimal den Gesamtweltcup der Langläuferinnen.
Zuletzt war die 35-Jährige bei einem prestigeträchtigen Event in ihrer Heimat am Start: dem Blinkfestivalen – einem Sommer-Langlaufbewerb in ihrer Heimat Norwegen. Dabei wird auf Rollerski gelaufen. Langlaufen ist in Norwegen ja Volkssport Nummer eins.
Nach Rang vier im Distanz-Wettbewerb hat Weng ihre weitere Teilnahme beim Sommer-Langlauf-Klassiker im norwegischen Sandnes allerdings abgesagt. Und danach mit drastischen Worten aufhorchen lassen. "Jetzt fahre ich nach Hause. Ich habe panische Angst zu stürzen und mich zu verletzen. Ich bin zu alt geworden, um auf der Rollski-Strecke herumzuspielen", meinte Weng gegenüber "NRK".
Das Sturzrisiko sei der Norwegerin einfach viel zu groß. Sie selbst war vor vier Jahren bei einem Rennen gestürzt und mit dem Kopf auf den pickelharten Schneeboden geflogen. Sie leide bis heute unter Kopfschmerzen. Unterstützung erhielt Weng von Langlauftrainer Chris Jespersen. "Es ist Krieg um die Plätze und einige Kurven. Ich verstehe, dass Heidi skeptisch ist." Das Blinkfestivalen geht nun mit dem "Supersprint" weiter.