Minutenlang kopfüber im Schnee

Trotz Reanimationsversuch – Skifahrer stirbt nach Sturz

Am Samstag kam es im Zillertal zu einem schlimmen Skiunfall. Ein 52-jähriger Niederländer erschien nicht beim vereinbarten Treffpunkt.
Michael Rauhofer-Redl
22.02.2026, 12:00
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Am Samstag gegen 15.45 Uhr fuhr ein 52-jähriger Niederländer mit seiner Frau und seiner Tochter im Skigebiet "Zillertal Arena – Rohrberg" auf der roten Piste Nr 13a talwärts. Der Niederländer setzte seine Fahrt im freien Schiraum in Richtung Rosenalmbahn fort, während die Frau und Tochter auf der Piste abfuhren.

Als der Niederländer nicht am vereinbarten Treffpunkt erschien und auch nicht an sein Telefon ging, alarmierte die Frau die Bergbahnmitarbeiter. Gegen 16.15 Uhr konnten diese den Skifahrer auf Höhe der "Gründlalm", etwa sieben Meter außerhalb der Piste im freien Gelände auffinden.

Per Heli ins Spital geflogen

Der verunfallte Niederländer wurde kopfüber im Schnee aufgefunden, freigeschaufelt und sofort reanimiert. Die Reanimation wurde anschließend von dem eingetroffenen Notarzt des NAH "Martin 7" übernommen.

Nach einer erfolgten terrestrischen Bergung wurde das Opfer mit einem Rettungswagen in die Klinik Innsbruck gebracht. Wie am Sonntag bekannt wurde, verstarb der Mann im Spital.

Die Polizei versucht nun, den genauen Unfallhergang zu eruieren. Zeugen werden ersucht, sich bei der Polizeiinspektion Mayrhofen unter der Tel. Nr. 059133 7254 zu melden.

{title && {title} } mrr, {title && {title} } Akt. 22.02.2026, 13:30, 22.02.2026, 12:00
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