Slowenien setzt Wien und Tirol auf rote Corona-Liste

Slowenien hat die Maßnahmen wieder verschärft – und setzt Österreich auf die rote Liste.
Slowenien hat die Maßnahmen wieder verschärft – und setzt Österreich auf die rote Liste.picturedesk.com
Slowenien ist das nächste Land, das Regionen von Österreich zum Risikogebiet erklärt. Wien, Tirol und Vorarlberg sind davon direkt betroffen.

Nach Deutschland, Belgien und einigen weiteren Ländern hat nun auch das österreichische Nachbarland Slowenien Teile Österreichs auf eine rote Liste der Coronavirus-Risikoländer gesetzt. Grund sind die steigenden Infektionszahlen, wegen denen sich die Bundesländer Wien, Tirol und Vorarlberg ab Dienstag mit einer Reisewarnung konfrontiert sehen. Nach der Einreise müsse dann ein negativer CoV-Test vorgelegt oder eine zehntätige Quarantäne angetreten werden.

Ausnahmen soll es für Pendler und Geschäftsreisende geben. Wie berichtet, hatte jüngst Belgien Tirol und Vorarlberg auf die rote Reiseliste gesetzt, Deutschland zog nach und erklärte ebenfalls Vorarlberg wegen steigender Infektionszahlen zum Corona-Risikogebiet. Die Schweiz, Dänemark und Finnland erklärten ebenfalls verschiedene Bundesländer Österreichs zum Risikogebiet – eine Übersicht über die Länder liest du hier.

Neue Maßnahmen kommen

Ausgeweitete Maskenpflicht, Teilnehmerbegrenzungen bei Veranstaltungen und strenge Auflagen für Lokale sind noch nicht das Ende der Maßnahmen-Fahnenstange. Geht es nach Gesundheitsminister Rudi Anschober, sollen nun die Länder und die von starken Corona-Neuinfektionen betroffenen Bezirke unter den Bezirkshauptleuten "fokussierte Zusatzmaßnahmen" umsetzen: "Mein Appell geht an die betroffenen Bezirkshauptleute und Länder, diese neue Möglichkeit mutig zu nützen."

Anschober stellte am Sonntagabend drei Schritte vor, die die Coronazahlen in Österreich nun unter Kontrolle bringen sollen. Am Montag gab es 556 neue Corona-Fälle in Österreich, das sind über 100 weniger als am Vortag. Der Wert fällt montags meist niedriger aus, weil am Wochenende weniger getestet wird. Wien (242) und Niederösterreich (117) liegen in der Statistik weiterhin vorne.

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