Reisen, Urlaub, Quarantäne: Was nun diesen Sommer gilt

Die Bundesregierung hat sich auf weitere Lockerungen der Corona-Regeln ab dem 10. Juni geeinigt. Auch hinsichtlich der Einreisen gibt es Änderungen.
Die Bundesregierung hat sich auf weitere Lockerungen der Corona-Regeln ab dem 10. Juni geeinigt. Auch hinsichtlich der Einreisen gibt es Änderungen.picturedesk.com/CTK/Libor Sojka
Die Bundesregierung hat sich auf weitere Lockerungen der Corona-Regeln ab dem 10. Juni geeinigt. Auch hinsichtlich der Einreisen gibt es Änderungen.

"Die Beratungen waren von einer großen Zufriedenheit geprägt. Es gibt in allen Bereichen eine positive Entwicklung", so Bundeskanzler Sebastian Kurz am Freitag in einer Pressekonferenz im Anschluss an einen Bund-Länder-Gipfel. Man habe sich daher auf weitere Lockerungen verständigt.

 Ab 10. Juni treten neue Corona-Regeln in Kraft (Alle Regeln HIER >>)

Neben Erleichterungen in Gastro und Co. treten auch hinsichtlich der Einreise nach Österreich ab dem 10. Juni Änderungen in Kraft. Zuletzt sind am 19. Mai – als die ersten großen Öffnungsschritte umgesetzt wurden – folgende Erleichterungen bei der Einreise nach Österreich in Kraft getreten. Für jede Art der Einreise ist seit jeher der Nachweis einer Impfung, Testung oder Genesung Voraussetzung. Bei Einreise aus Hochinzidenzgebieten ist zudem eine Quarantäne anzutreten. Für Virusvariantenstaaten gelten nochmals strengere Regeln. (Alle aktuellen Einreiseregeln HIER >>)

Ab dem 10. Juni 

Mit den weiteren Lockerungen im Juni wird es auch hinsichtlich der Einreise Änderungen geben. Gleich bleibt, dass für eine Einreise eines der drei Gs (getestet, genesen, geimpft) erfüllt sein muss, dann fällt auch keine Quarantäne an. Ab Juni gibt es auch Anpassungen bei der Registrierungspflicht: 

 Die Pre-Travel-Clearance ist nur mehr bei Hochinzidenz- und Virus-Varianten-Gebieten oder bei der Einreise ohne 3G notwendig.

Eine weitere wesentliche Neuerung soll die Einreise ins Land erleichtern: Österreich steigt auf das System des Robert Koch Instituts um. Entsprechend der Liste wird Einreisenden eine Quarantäne-Pflicht angeordnet, oder eben nicht. Die sogenannte "RKI-Liste" weist mehr als 110 Staaten als "Risikogebiete" aus.

 "Die Reisefreiheit ist ein zentrales Element für das Tourismusland Österreich. Indem wir auf das System der RKI-Liste umsteigen, setzen wir einen großen Schritt der Erleichterung für Urlaubsgäste, aber auch für Österreicher, die im Ausland Urlaub machen wollen", freut sich Tourismusministerin Elisabeth Köstinger.

Bisher an ECDC-System orientiert

Zu Erinnerung: Bisher hat sich Österreich an dem ECDC-System orientiert und drei verschiedene Anlagen mit Ländern nach Infektionsrisiko geführt. Diese Liste beinhaltete jedoch weit weniger Staaten, als die jetzige RKI Liste. Zukünftig werden demnach auch die Länder Kroatien, Indonesien, Bahamas, Kanada, USA und Vereinigte Arabische Emirate, uvm. berücksichtigt sein. 

 Durch den Umstieg Österreichs auf die RKI-Liste, wird die Reisefreiheit ab Mitte Juni deutlich erleichtert.

Hiervon profitieren nämlich beide Seiten. Zum einen werden Reisen ins Ausland für Österreicher wieder leichter möglich – ohne Quarantäne nach Heimreise.

Durch die Erleichterungen wird  aber auch der Tourismusstandort Österreich für die Städte wichtiger Herkunftsländer (arabischer Raum, USA, Russland) wieder attraktiv.

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