Prompt-Tipps von Experten

So bekommst du bessere Antworten von der KI

Die meisten Menschen nutzen ChatGPT und Co. wie eine Google-Suche. Dabei braucht es die richtige Technik, um wirklich gute Ergebnisse zu erzielen.
Technik Heute
09.04.2026, 11:07
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Wir haben uns alle an Google gewöhnt: Man tippt ein paar Stichwörter ein und bekommt eine Liste mit Ergebnissen. Doch bei modernen KI-Sprachmodellen wie ChatGPT funktioniert das anders. Statt einer Linkliste liefern sie fertig formulierte Antworten.

Wer präzise Antworten von der KI will, muss auch präzise fragen. Diese Fragen nennt man "Prompts". Und genau hier machen die meisten Menschen Fehler.

Wie computerwoche.de berichtet, haben zwei IBM-Experten in einem Workshop erklärt, was einen guten Prompt ausmacht. Michael Vössing und Inna Veselova unterscheiden dabei zwischen zwei Arten von Anweisungen: dem System-Prompt und dem User-Prompt.

Der System-Prompt als Verhaltensregel

Der System-Prompt ist laut den Experten so etwas wie ein "Knigge" für die KI. Er legt fest, wie sich das Modell grundsätzlich verhalten soll. Der User-Prompt hingegen ist die eigentliche Frage, die man stellt.

Damit aus einer vagen Frage eine brauchbare Antwort wird, sollte ein Prompt fünf Komponenten enthalten: Was soll die KI tun? Welche Rolle soll sie einnehmen? Für welches Format? Für welche Zielgruppe? Und welche Regeln gelten?

KI-Agenten als digitale Mitarbeiter

Besonders spannend wird es bei sogenannten KI-Agenten. Diese können eigenständig im Internet recherchieren, Quellen auswerten und sogar ihre eigenen Pläne erstellen. Manche korrigieren sich selbst, wenn sie Fehler entdecken.

Warum ist das gerade jetzt so wichtig? "Wir haben überall ein Effizienzproblem", betonen die IBM-Experten. Ob bei Anträgen im Sozialamt oder in der Justiz - die Arbeit lässt sich mit herkömmlichen Mitteln kaum noch bewältigen.

KI-Agenten könnten hier als Werkzeug dienen, um Berge an liegengebliebener Arbeit abzutragen. Besonders, wenn sie durch präzise Prompts gesteuert werden. Für Nutzer bedeutet das: Wer lernt, richtig mit der KI zu kommunizieren, holt deutlich mehr aus ihr heraus.

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