Die sommerliche Hitze macht vielen Menschen zu schaffen – besonders in der Nacht. Wenn die Temperaturen auch nach Sonnenuntergang nicht sinken und die Luft stickig bleibt, ist an erholsamen Schlaf oft nicht zu denken.
Dabei gibt es einfache Methoden, um das Schlafzimmer angenehm kühl zu halten. Richtiges Lüften ist dabei das A und O.
Wie utopia.de berichtet, sollte man tagsüber die Fenster geschlossen halten und erst am Abend lüften, wenn es draußen kühler wird. Im Sommer darf man ruhig 30 Minuten oder länger lüften – nachts können die Fenster sogar gekippt oder weit geöffnet bleiben.
Tagsüber sollten Jalousien, Vorhänge und Fensterläden geschlossen bleiben. Das hält die Sommerhitze draußen. Auch überflüssige Elektrogeräte sollte man ausschalten, da sie zusätzliche Wärme abgeben.
Ein Ventilator kann ebenfalls helfen. Im Gegensatz zur Klimaanlage kühlt er nicht den Raum, sondern den Körper: Die bewegte Luft beschleunigt die Verdunstung auf der Haut. Der Schweiß trocknet schneller und man fühlt sich kühler.
Nasse Laken können kurzfristig kühlen, haben aber einen Nachteil: Die Luftfeuchtigkeit im Raum steigt. Im Schlafzimmer sammelt sich ohnehin viel Feuchtigkeit – allein durch unsere Atmung geben wir nachts zwischen 200 und 700 Milliliter Flüssigkeit ab.
Ein praktischer Tipp: Eine mit Eiswasser gefüllte Plastikflasche kann man abends mit ins Bett nehmen. Sie sorgt für wohltuende Abkühlung. Bei Hitzewellen lohnt es sich außerdem, morgens ganz früh aufzustehen und die kühle Nachtluft hereinzulassen.