So denken die Italien-Stars über Krimi gegen Österreich

Italien bejubelt den Aufstieg gegen Österreich.
Italien bejubelt den Aufstieg gegen Österreich.Imago
Aus der Traum! Nach einer starken Leistung musste sich Österreich bei der EM im Achtelfinale Italien beugen. Die "Squadra Azzurra" schnaufte durch.

Österreich muss die Koffer packen. David Alaba und Co. kassierten am Samstag im Londoner Wembley-Stadion eine 1:2-Niederlage nach Verlängerung gegen Italien. Der haushohe Favorit musste lange zittern. Entsprechend erleichtert fiel das Resümee der Sieger aus.

"Wir haben gewusst, dass wir leiden müssen, haben aber bis am Schluss toll gekämpft. Ich bin sicher, dass uns ein Sieg wie dieser dabei helfen wird, das nächste Spiel mit mehr Energie und fokussierter anzugehen", meinte Tormann Gianluigi Donnarumma, der durch Sasa Kalajdzic das erste Italien-Gegentor seit 1.169 Minuten kassierte.

Leonardo Spinazzola, der von der UEFA zum "Man of the Match" gekürt wurde: "Ich bin glücklich über den Sieg, wir haben als echtes Team gespielt. Wir haben alle gemeinsam verteidigt, wenn es notwendig war. Nach 90 Minuten haben wir uns gesagt, dass wir die Qualität der letzten Pässe verbessern müssen und dann haben wir die entscheidenden Tore auch erzielt."

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Die beiden Torschützen meldeten sich ebenfalls zu Wort. Federico Chiesa, der in der 95. Minute auf 1:0 stellte: "Österreich hat gut gespielt, aber wir hatten unsere Chancen und haben daraus zwei schöne Tore gemacht. Ich glaube, dass wir verdient aufgestiegen sind. Wir sind eine Gruppe von 26 Spielern und alle sind dazu bereit dem Team zu helfen, um Spiele zu gewinnen. Das hat heute den Unterschied ausgemacht."

Matteo Pessina legte in Minute 105 das 2:0 nach: "Ich bin noch immer dabei, mein Tor gegen Wales zu verarbeiten, deshalb kann man sich vorstellen, wie ich mich nach diesem Tor fühle. Ich werde es für den Rest meiner Karriere nicht vergessen. In unserer Mannschaft kann jeder ein Tor schießen und das ist unsere größte Stärke. Wir sind eine großartige Gruppe."

Lobende Worte fand Trainer Roberto Mancini, dessen Mannschaft nun seit 31 Partien ungeschlagen ist: "Wir haben das Spiel in der ersten Hälfte dominiert, in der zweiten hatten wir gewisse Probleme. Wir wussten, dass Österreich eine schwer zu spielende Mannschaft ist. Sie haben gut gepresst, sie haben es uns nicht einfach gemacht. Österreich kann dir wirklich Schwierigkeiten bereiten. Wenn wir in der ersten Hälfte ein Tor erzielt hätten, wäre es leichter gewesen. Wir mussten leiden am Ende. Es war ein Vorteil für uns, mit Spielern von der Bank das Spiel drehen zu können."

"Nicht einfach gegen Österreich"

Mancini weiter: "Ich habe die Österreicher ein bisschen mit den Schweizern verglichen. Sie haben sehr gute Spieler, sind sehr aggressiv - Österreich vielleicht sogar noch mehr als die Schweizer. Sie lassen dich nicht wirklich ins Spiel kommen, das hat uns schon Probleme bereitet. Viele haben gedacht, es wird vielleicht ein einfaches Spiel. Es ist aber nicht einfach gegen Österreich, sie setzen dich unter Druck. Vielleicht ist das erste Spiel in der K.o.-Phase sogar schwerer als das zweite."

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