Smartphone-Falle

So gefährlich ist öffentliches und kostenloses WLAN

Kostenlose WLANs in Hotels, Cafés, Städten oder am Strand sind praktisch – doch sie bergen Risiken. Was Smartphone-Nutzer wissen sollten.
Digital  Heute
06.05.2026, 10:43
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Ob am Hotelpool, im Restaurant oder an Sehenswürdigkeiten – öffentliche WLANs sind im Urlaub ein echter Segen. Sie sparen Datenvolumen und bieten oft stabile Verbindungen. Doch wer sich unkritisch einloggt, geht echte Sicherheitsrisiken ein.

Das größte Problem ist das sogenannte WLAN-Sniffing: Der Betreiber kann unverschlüsselten Datenverkehr mitlesen – darunter E-Mails, Chats oder sogar Passwörter. Noch gefährlicher sind gefälschte WLAN-Hotspots mit täuschend echten Namen.

Wie macwelt.de berichtet, richten Angreifer etwa ein Netzwerk namens "Hoetel-WLAN" neben dem echten "Hotel-WLAN" ein. In der Urlaubshektik ist schnell das falsche ausgewählt. Über solche Fake-Netze können Login-Daten abgefangen oder Nutzer auf gefälschte Websites umgeleitet werden.

iPhone bietet gewissen Schutz

Die gute Nachricht: iPhones sind durch Apples geschlossenes System besser geschützt als andere Geräte. Malware-Angriffe sind eher unwahrscheinlich. Das Hauptrisiko liegt beim DNS-Spoofing und dem Abgreifen unverschlüsselter Daten.

Experten empfehlen, ein VPN oder iCloud Private Relay zu nutzen. Zudem sollte man nicht mehr benötigte WLANs regelmäßig vom Gerät löschen. Denn das iPhone verbindet sich automatisch mit bekannten Netzwerken – auch wenn ein Angreifer einen identischen Namen verwendet.

Praktisch: Über die Kurzbefehle-App am iPhone lässt sich eine Automation einrichten, die das WLAN automatisch deaktiviert, sobald man das Zuhause verlässt. So ist man unterwegs auf der sicheren Seite, ohne jedes Mal daran denken zu müssen.

{title && {title} } red, {title && {title} } 06.05.2026, 10:43
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