Geheime Codes im Flugzeug

So lästert die Crew über Passagiere

An Bord nutzen Piloten und Flugbegleiter Slang für auffällige Passagiere. Das Codewort "Mermaid" hat eine überraschende Bedeutung.
Technik Heute
02.06.2026, 20:59
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Wer mit dem Flugzeug reist, kennt die typischen Ansagen der Crew: "Cabin crew, prepare for departure" oder einfach "Departure". Doch neben den offiziellen Durchsagen gibt es auch geheime Codewörter, mit denen sich Piloten und Flugbegleiter über bestimmte Passagiere austauschen.

Ein besonders beliebter Begriff ist "Mermaid" - also Meerjungfrau. Damit sind allerdings keine Fabelwesen gemeint, sondern Fluggäste, die unnötig viel Platz einnehmen oder "Manspreading" betreiben, also mit weit gespreizten Beinen dasitzen.

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Wie chip.de unter Berufung auf das Reisemagazin "Travel + Leisure" berichtet, erklärte Pilot Kolin Jones: "Wenn Sie das hören, ist das kein Grund zur Sorge. Aber überprüfen Sie vielleicht, wie viel Platz Sie einnehmen und ob Sie den Sitzplatz eines anderen beeinträchtigen."

Weitere Geheim-Codes an Bord

Die Codewörter können sich je nach Airline unterscheiden. Bei manchen Fluggesellschaften werden etwa "Angel" oder "Code 300" für einen medizinischen Notfall verwendet. Mit dem Ausruf "Flight attendants all-call" wird ein Konferenzanruf ausgerufen, bei dem mehrere Telefone synchronisiert werden, damit sich die gesamte Crew austauschen kann.

Auch wenn die meisten Codes wichtige Handlungsaufforderungen sind, gibt es einige humorvolle Begriffe. So bezeichnet "Gate Lice" ("Gate-Läuse") jene Passagiere, die schon 30 Minuten vor dem Boarding direkt vor dem Schalter stehen und alles aufhalten.

Besonders kreativ ist der Begriff "Crotch Watch" - damit ist der Moment gemeint, in dem die Crew kontrolliert, ob alle Passagiere ihre Gurte angelegt haben. Dabei starrt man jedem einzelnen Fluggast einmal in den Schritt.

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