Das erste faltbare iPhone steht laut Branchenberichten kurz vor der Massenproduktion. Doch bevor das sogenannte iPhone Fold auf den Markt kommt, musste Apple ein großes Problem lösen: den hässlichen Knick im Display, den man von anderen Falt-Handys kennt.
Die Lösung liegt in zwei speziellen Materialien: ultradünnes Glas und ein besonderer durchsichtiger Klebstoff.
Wie macwelt.de unter Berufung auf das Branchenmagazin Trend Force berichtet, setzt Apple auf eine variable Glasdicke. An der Biegestelle wird das Glas dünner gemacht und chemisch verstärkt. So kann es sich besser biegen, ohne zu brechen oder einen sichtbaren Falz zu hinterlassen.
Noch wichtiger ist jedoch der spezielle Klebstoff zwischen den Display-Schichten. Dieser hat eine besondere Eigenschaft: Bei langsamen Biegebewegungen bleibt er weich und verhindert so Ermüdungsschäden. Wird das Handy aber ruckartig bewegt, wird er kurzzeitig härter und schützt so das Display vor Beschädigungen.
Ein weiterer Vorteil des Klebstoffs: Er kann kleine Mikrorisse, die durch häufiges Öffnen und Schließen entstehen, selbstständig auffüllen. Das soll die Lebensdauer des Displays deutlich verlängern.
Das iPhone Fold soll im Herbst auf den Markt kommen und könnte Apples Antwort auf die Falt-Handys von Samsung und anderen Herstellern werden.