Wer ein Automatikauto fährt, macht es sich beim Parken oft einfach: Wählhebel auf "P" stellen, Motor aus, fertig. Schließlich steht das "P" doch für Parken. Doch ganz so simpel ist es nicht.
Die Parkstellung sichert das Fahrzeug zwar grundsätzlich gegen Wegrollen. Deutlich sicherer ist es aber, zusätzlich die Feststellbremse zu aktivieren. Das entlastet den Getriebemechanismus und sorgt für mehr Stabilität.
Wie chip.de berichtet, wird es vor allem an Steigungen und Gefällen problematisch. Dann lastet ein Teil des Fahrzeuggewichts auf dem Sperrstift im Getriebe. Das kann beim späteren Herausnehmen aus "P" zu einem spürbaren Ruck führen und den Mechanismus unnötig belasten.
Experten empfehlen folgende Vorgehensweise: Erst anhalten und das Bremspedal gedrückt halten, dann die Feststellbremse aktivieren, anschließend auf "P" stellen und zum Schluss den Motor ausschalten.
Viele Autofahrer machen es genau umgekehrt. Entscheidend ist aber, dass am Ende nicht allein der Sperrmechanismus im Getriebe die gesamte Last trägt.
Bei modernen Fahrzeugen mit elektrischer Feststellbremse aktiviert sich diese beim Parken oft automatisch. Wer ein älteres Fahrzeug fährt und bei starkem Frost längere Zeit steht, sollte allerdings in die Bedienungsanleitung schauen.
Wer am Gefälle parkt und ganz sicher gehen will, schlägt zusätzlich die Räder zum Bordstein ein. So ist das Auto auch dann noch gesichert, falls es doch ins Rollen kommen sollte.