Viele Autofahrer achten beim Reifenkauf nur auf Profiltiefe und Preis. Dabei vergessen sie: Auch Reifen haben ein Verfallsdatum. Durch UV-Licht, Feuchtigkeit und Temperaturschwankungen verlieren sie mit der Zeit Elastizität und Haftfähigkeit.
Der Bundesverband Reifenhandel empfiehlt, Reifen nach sechs bis zehn Jahren auszutauschen – unabhängig vom Verschleiß. Für Anhänger mit 100-km/h-Zulassung gilt sogar eine gesetzliche Obergrenze von sechs Jahren.
Nach Angaben von "inside-digital.de" sollten Neureifen beim Kauf nicht älter als zwei Jahre sein, so der ADAC. Denn ein Reifen, der schon fünf Jahre im Lager liegt, hat nur noch eine begrenzte Nutzungsdauer – ein klarer Nachteil für Käufer.
Das Produktionsdatum verrät die sogenannte DOT-Nummer auf der Reifenflanke. Die letzten vier Ziffern geben Woche und Jahr an: 2825 bedeutet beispielsweise Kalenderwoche 28 im Jahr 2025.
Mit diesem Wissen lässt sich beim nächsten Reifenkauf leicht prüfen, ob die Pneus wirklich frisch sind. Ein kurzer Blick auf die Flanke genügt – und kann im Zweifelsfall die Sicherheit im Straßenverkehr erhöhen.