Škoda schickt mit dem Elroq sein neuestes Elektro-SUV ins Rennen. Optisch orientiert sich das Modell an einer modernen Neuinterpretation des Karoq. Vorne zeigt sich klar die neue Skoda-Designlinie, im Prinzip handelt es sich um einen Škoda Enyaq – aber der Elroq ist um 25 Zentimeter kürzer. Preislich startet der neue Skoda Elroq in Österreich bei 35.490 Euro. Unser Testwagen mit dem großen Akku (285 PS und Allrad) kostete samt Sonderausstattungen 57.370 Euro.
Im Innenraum setzt Skoda auf das bekannte Layout der neuen Generation. Hinter dem Lenkrad sitzt ein kompakter Digitaltacho, in der Mitte thront ein 13-Zoll-Touchscreen. Dazu kommen zahlreiche praktische Ablagen und großzügige Platzverhältnisse. Auch beim Stauraum kann sich das E-SUV sehen lassen: 470 bis 1.580 Liter Kofferraumvolumen stehen zur Verfügung.
Technisch haben Kunden die Wahl zwischen drei Batterievarianten mit einer Leistung von 170 bis 285 PS. Das Einstiegsmodell Elroq 50 kommt mit einer 55-kWh-Batterie (52 kWh netto), leistet 170 PS und schafft rund 370 Kilometer Reichweite (WLTP). Darüber rangiert der Elroq 60 mit 63 kWh (59 kWh netto). Er bringt es auf 204 PS und soll mehr als 400 Kilometer weit kommen.
Das Topmodell heißt Elroq 85: Mit 285 PS und wahlweise Heck- oder Allradantrieb ist es die stärkste Version. Die 82-kWh-Batterie (77 kWh netto) ermöglicht laut Hersteller eine Reichweite von bis zu 560 Kilometern. Wie viel es im "Heute"-Test war? Das siehst du im Video!
Auch beim Laden gibt es Unterschiede: 145 kW sind beim Basismodell möglich, 165 kW beim Elroq 60 und bis zu 175 kW bei den 85er-Versionen. Auch hier wich die Herstellerangabe von der tatsächlichen Leistung im realen Leben ab.
Der Škoda Elroq glänzt vor allem mit großzügigen Platzverhältnissen und einem hohen Reisekomfort. Auch die Reichweite ist selbst im Winter durchaus alltagstauglich. Packt man den Elroq aber mit einigen wunderbaren Extras voll, spielt er preislich in der Liga seines größeren Bruders, dem Škoda Enyaq.