Er ist das Herz der Marke – und feiert heuer runden Geburtstag: Der Škoda Octavia wird 30 Jahre alt. Die Bilanz kann sich sehen lassen: Seit dem Debüt 1996 wurden weltweit mehr als 7,6 Millionen Stück verkauft. Allein in Österreich entschieden sich bisher über 208.000 Kunden für eine der vier Generationen des Bestsellers.
Was den Octavia so erfolgreich macht? Viel Platz, moderne Technik und auf Wunsch starke Motoren – und das alles zu einem attraktiven Preis.
Auch hierzulande ist der Octavia eine echte Erfolgsgeschichte. 2025 wurden 7.932 Fahrzeuge neu zugelassen – damit ist der Octavia erneut das meistverkaufte Modell Österreichs. Bereits zum fünften Mal holte er sich Platz eins in der Zulassungsstatistik (2019, 2020, 2022, 2023 und 2025).
Besonders beliebt: der Octavia Combi. Rund 95 Prozent der Käufer greifen in Österreich zur Kombi-Version. Der Octavia ist sowohl bei Unternehmern als auch bei Familien gefragt, rund 25 Prozent der Käufer sind Privatkunden. Beeindruckend auch der Bestand: Noch immer sind rund 130.000 Octavia auf Österreichs Straßen unterwegs. Ein Fun-Fact aus 30 Jahren Statistik: Rechnerisch wurden hierzulande an jedem Werktag rund 28 Octavia verkauft.
Seit 1996 wurden über 7,6 Millionen Octavia in mehr als 60 Ländern ausgeliefert. Auch 2025 bleibt er mit 190.300 Einheiten weltweit das meistverkaufte Modell von Škoda. Die aktuelle vierte Generation, seit 2020 am Markt, knackte kürzlich die Marke von einer Million verkauften Fahrzeugen. Das Jubiläumsauto ging an einen Kunden in Tschechien.
Markus Stifter, Markenleiter Škoda Österreich, bringt es auf den Punkt: "Der Octavia ist das Herz der Marke und innerhalb unseres Portfolios das volumenstärkste Modell. Er ist auch der Urvater von simply clever – das erste schlaue Detail war der Tickethalter. Heute zählt der Regenschirm zu den bekanntesten simply clever Ausstattungen."
Die erste moderne Generation startete 1996 unter dem Dach des Volkswagen-Konzerns. Rasch überzeugte der Octavia mit viel Platz und starkem Preis-Leistungs-Verhältnis. 1998 folgte der Combi, später auch eine Allrad-Version – besonders beliebt etwa bei der österreichischen Polizei. Sportlich setzte der Octavia RS Maßstäbe, auch im Rallyesport machte das Modell als WRC-Version international von sich reden.
Die zweite Generation (ab 2004) legte bei Komfort, Technik und Sicherheit nach. Der Kofferraum wuchs weiter, moderne Assistenzsysteme hielten Einzug.
Mit der dritten Generation (ab 2013) kam der große Technologiesprung: moderne Assistenzsysteme, Infotainment und zahlreiche "Simply Clever"-Details machten den Octavia endgültig zum Mittelklasse-Allrounder zum Kompaktpreis.
2019 folgte die vierte Generation – noch geräumiger, digitaler und effizienter. Neben Benzin- und Dieselmotoren gibt es Mild-Hybrid- sowie Plug-in-Hybrid-Varianten. Das Topmodell RS leistet starke 265 PS.
2018 sorgte der Octavia RS zudem für einen spektakulären Weltrekord aus Österreich: Beim Projekt "Catch the Arrow" wurde ein mit 215 km/h abgeschossener Pfeil aus dem fahrenden Auto gefangen – ein Guinness-Weltrekord.