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Omoda 5 – das SUV mit Vollausstattung um unter 30.000€

Der Omoda 5 verspricht für überschaubares Geld viel Luxus. Aber kann ein chinesisches Auto den europäischen Herstellern gefährlich werden?
Maxim Zdziarski
05.07.2026, 07:00
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Mit dem Omoda 5 startet eine weitere chinesische Marke in Österreich. Der kompakte SUV will vor allem mit einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis punkten und nimmt etablierte Modelle wie Renault Symbioz, Kia Niro, Nissan Qashqai, Toyota Corolla Cross oder MG ZS ins Visier.

Bereits ab 26.490 Euro ist der Omoda 5 erhältlich, die besser ausgestattete Version kostet 29.990 Euro. Dafür bekommen Kunden überraschend viel Auto fürs Geld.

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Hybrid mit 224 PS Systemleistung

Unter der Haube arbeitet ein Vollhybrid-Antrieb, der einen 1,5-Liter-Vierzylinder-Benziner mit 143 PS und einen Elektromotor mit 204 PS kombiniert. Die Systemleistung beträgt 224 PS, das maximale Drehmoment liegt bei 295 Nm.

Die Kraft wird über ein DHT-Direktgetriebe an die Vorderräder übertragen. Den Sprint von 0 auf 100 km/h absolviert der Omoda 5 in 7,9 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 175 km/h.

Kompakt außen, ausreichend Platz innen

Mit einer Länge von 4,45 Metern, einer Breite von 1,82 Metern und einer Höhe von 1,59 Metern bewegt sich der Omoda 5 genau im beliebten Kompakt-SUV-Segment.

Beim Kofferraum bietet der Chinese ein Volumen von 380 Litern. Werden die Rücksitze umgelegt, wächst das Ladeabteil auf bis zu 1.075 Liter. Ein Raumwunder ist er also nicht. Die gebremste Anhängelast liegt bei 750 Kilogramm.

Was uns nicht gefällt, ist die Sitzposition. Diese ist ziemlich hoch und in Kombination mit dem Schiebedach wird es dann bei einer Körpergröße von 1,85 Metern schon relativ eng. Hinzu kommt, dann man das Lenkrad nicht ausreichend hinausziehen kann. Das Resultat ist eine unnatürliche Sitzposition (ab 1,85 m) die auf Dauer alles andere als bequem ist.

Verbrauch überzeugt im Alltag

Besonders positiv fällt der Hybridantrieb im Alltag auf. Der Hersteller gibt einen WLTP-Verbrauch von 5,3 Litern pro 100 Kilometer an.

Im "Heute"-Test lag der tatsächliche Verbrauch bei 5,4 Litern. Damit zeigt sich der Vollhybrid äußerst effizient und ermöglicht es, die offiziellen Verbrauchswerte im Alltag auch tatsächlich zu erreichen.

Viel Ausstattung, aber auch Schwächen

Der größte Pluspunkt des Omoda 5 bleibt sein attraktiver Preis. Für vergleichsweise wenig Geld erhalten Kunden einen modern ausgestatteten SUV mit kräftigem Hybridantrieb. Kunstleder, 360 Grad Kamera, Sitzkühlung vorn sowie LED-Scheinwerfer sind unter 30.000 Euro eine echte Ansage. Die Verarbeitung ist in dem Preissegment schlichtweg gut. Obendrauf gibt es auch noch 7 Jahre Garantie. Beim NCAP-Crashtest holte der Omoda zudem fünf von fünf Sternen.

Nicht ganz überzeugen konnte hingegen das Fahrwerk. Es ist teilweise widersprüchlich abgestimmt: einerseits weich und schwammig, andererseits überraschend straff auf Schlaglöchern. Die Lenkung gibt dem Fahrer auch wenig Feedback darüber, was mit der Vorderachse passiert.

Gangwahl sorgt für Ärger

Besonders störend fiel im Test der elektronische Gangwahlhebel auf. Beim Rangieren wurde die gewünschte Fahrstufe D oder R nicht immer zuverlässig übernommen. Stattdessen sprang das System häufig wieder in die Neutralstellung. Schade.

Gerade beim schnellen Einparken strapaziert das die Nerven, da man regelmäßig kontrollieren muss, ob der gewünschte Gang tatsächlich eingelegt wurde. Die Hintermänner fragen sich dann zurecht: Was macht der da? Hier besteht definitiv Nachbesserungsbedarf.

Fazit: Keine eierlegende Wollmilchsau

Die eierlegende Wollmilchsau ist der Omoda 5 trotz des attraktiven Preises nicht. Schwächen beim Fahrwerk, das fehlende Navigationssystem, der eingeschränkte Platz für größere Personen (ab 1,85m) in der ersten Sitzreihe und der verbesserungswürdige Gangwahlhebel trüben den allgemein guten Eindruck etwas.

Der Omoda 5 macht aber auch sehr vieles richtig: Der Hybridantrieb arbeitet effizient, die Fahrleistungen sind ordentlich und das Preis-Leistungs-Verhältnis ist ausgesprochen attraktiv. Wer viel Auto für vergleichsweise wenig Geld sucht, sollte den neuen SUV durchaus auf dem Zettel haben.

{title && {title} } zdz, {title && {title} } 05.07.2026, 07:00
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