Wer einen Buchsbaum im Garten hat, kennt das Problem: Der Buchsbaumzünsler, ein aus Asien eingeschleppter Schädling, kann den geliebten Strauch binnen kurzer Zeit kahl fressen. Die grün-schwarzen Raupen des Falters sind gefräßig und machen auch vor jahrhundertealten Beständen nicht halt.
Doch es gibt Hoffnung für alle Gartenbesitzer. Ein biologisches Mittel kann den Schädling wirksam bekämpfen, ohne dabei Bienen oder andere Nützlinge zu gefährden.
Wie 24garten.de berichtet, liegt der Wirkungsgrad des Mittels namens Bacillus thuringiensis bei sachgerechter Anwendung bei 70 bis 90 Prozent. Das Präparat besteht aus getrockneten Bakteriensporen und einem speziellen Protein.
Das Mittel funktioniert als Fraßgift: Die Raupen fressen die auf die Blätter gesprühten Bakterienkristalle. Im Verdauungstrakt der Raupe werden diese Proteinkristalle in eine giftige Form umgewandelt, die die Darmwand schädigt.
Folgende Hecken im Garten fördern die Artenvielfalt:
Das führt dazu, dass die Raupen schon nach wenigen Stunden aufhören zu fressen. Der Tod tritt erst mehrere Tage später ein, aber der Buchs wird ab sofort nicht mehr angeknabbert.
Das Besondere an Bacillus thuringiensis: Für Säugetiere, Menschen und Bienen ist der Wirkstoff völlig ungefährlich. Er zählt daher zu den sichersten Insektiziden überhaupt. Die Mittel sind in gut sortierten Gartencentern oder im Online-Fachhandel erhältlich.
Wichtig bei der Anwendung: Das Spritzen sollte alle zwei Wochen wiederholt werden. Ein Spritzgerät mit hohem Druck hilft dabei, auch die inneren Bereiche großer Buchshecken gründlich zu benetzen.