Hochbeete sind für Ameisen ein echtes Paradies: Die lockere Erde lässt sich leicht durchtunneln, es gibt genügend Nahrung und Schutz vor Feinden. Doch was für die Krabbler ideal ist, wird für Gärtner zum Problem.
Denn mit ihren Gängen legen Ameisen die Wurzeln von Gemüse frei und wirken dabei wie eine zusätzliche Drainage. Die Folge: Die Pflanzen vertrocknen.
Wie 24garten.de berichtet, gibt es einen einfachen Trick gegen die Plagegeister: Man flutet das Hochbeet zweimal täglich mit einem kräftigen Wasserstrahl. Nach einigen Tagen suchen sich die Ameisen einen trockeneren Rückzugsort.
Wichtig dabei: Diese Methode eignet sich nur für Pflanzen, die viel Feuchtigkeit vertragen, wie etwa Mangold oder Salat. Tomaten oder mediterrane Kräuter reagieren empfindlich auf Staunässe.
Von Ameisengift im Hochbeet raten Experten dringend ab – schließlich will niemand Chemie im Gemüse zu sich nehmen.
Als Alternativen können Köder weit entfernt vom Hochbeet platziert werden. Auch auf starke Gerüche reagieren Ameisen empfindlich: Küchengewürze wie Zimt oder Nelken können hier helfen, die Tiere fernzuhalten.