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Das gesündeste Gemüse der Welt – aber kaum wer isst es

Brunnenkresse ist ein echtes Superfood – auch wenn sie oft unterschätzt wird. Das kleine Blattgemüse ist auch vielseitig kulinarisch verwendbar.
Heute Life
09.04.2026, 07:54
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Wenn es um das gesündeste Gemüse geht, denken viele zuerst an Brokkoli oder Spinat. Ein oft unterschätzter Kandidat bleibt dabei meist außen vor: Brunnenkresse. Dabei zählt das würzige Blattgemüse tatsächlich zu den nährstoffreichsten Lebensmitteln überhaupt.

Kleines Blatt, große Wirkung

Brunnenkresse gehört zur Familie der Kreuzblütler – also zu den gleichen Pflanzen wie Brokkoli, Kohl oder Grünkohl. Trotz ihrer zarten Blätter steckt sie voller wichtiger Nährstoffe.
Sie liefert unter anderem: Vitamin A, C und K, Folsäure, Kalzium und sekundäre Pflanzenstoffe.
Die US-Gesundheitsbehörde CDC hat Brunnenkresse sogar zur Nummer 1 unter den "Power-Gemüsen" gekürt.

Warum Brunnenkresse so gesund ist

Das Besondere sind sogenannte Glucosinolate. Beim Kauen oder Schneiden werden sie in aktive Stoffe umgewandelt – darunter Sulforaphan, ein starkes Antioxidans.

Diese Stoffe können:

  • Zellen vor Schäden schützen
  • Entzündungen reduzieren
  • möglicherweise das Risiko für Krankheiten senken

Auch andere Antioxidantien wie Beta-Carotin sowie die Pflanzenstoffe Lutein und Zeaxanthin sind enthalten – sie werden mit einem geringeren Risiko für verschiedene Krebsarten in Verbindung gebracht.

Gut für Herz und Körper

Brunnenkresse könnte zudem helfen, den Cholesterinspiegel zu beeinflussen und oxidativen Stress im Körper zu reduzieren. Oxidativer Stress steht mit Erkrankungen wie Herzproblemen oder Krebs in Zusammenhang.

Vielseitig in der Küche

Viele Menschen meiden jedoch Brunnenkresse, da sie nicht sicher sind, was sie damit anfangen sollen. Tatsächlich ist sie sehr vielseitig für die Zubereitung.

Sie eignet sich gut für

  • frisch im Salat
  • als Topping auf Sandwiches
  • in Suppen püriert
  • in Pasta oder Omelettes
  • als Pesto

Ihr leicht pfeffriger Geschmack passt besonders gut zu Eiern, Fisch oder Ziegenkäse.

Wie wird Brunnenkresse am besten kombiniert?

Brunnenkresse eignet sich hervorragend als Garnitur, kann aber auch als Basis für einen Salat verwendet werden. Es kommt erst richtig zur Geltung, wenn es im Mittelpunkt eines Gerichts steht, anstatt am Rande. Es schmeckt nicht nur hervorragend, sondern dient in Kombination mit anderen Vollwertprodukten auch als Träger für deren Nährwerte.

Damit der Körper die Nährstoffe optimal aufnehmen kann, kommt es auf die Kombination an:

  • Mit gesunden Fetten (z. B. Olivenöl, Nüsse, Avocado) werden fettlösliche Vitamine besser aufgenommen
  • Mit Eiweiß (z. B. Eier, Fisch, Bohnen) sättigt sie länger
  • Vitamin-C-reiche Lebensmittel verbessern die Eisenaufnahme

Brunnenkresse hat etwa 10-15 kcal pro 100 g, kein Fett und nur wenige Ballaststoffe. Eine typische Portion wäre eine große Handvoll, etwa 40–80 g, die oft in Salaten oder Sandwiches verwendet wird.

Wer vorsichtig sein sollte

Brunnenkresse enthält viel Vitamin K, das die Blutgerinnung beeinflusst. Menschen, die Blutverdünner einnehmen, sollten ihren Konsum daher konstant halten und nicht plötzlich stark erhöhen. Auch bei der Einnahme von Lithium ist Vorsicht geboten, da Brunnenkresse harntreibend wirkt.

{title && {title} } red, {title && {title} } 09.04.2026, 07:54
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