Starkes Qualifying

So schaffte McLaren dank Mercedes den Umschwung

McLaren zeigt sich in Japan deutlich verbessert und fährt im Qualifying vor Ferrari. Während Piastri glänzt, hat Norris weiterhin Probleme.
Sport Heute
28.03.2026, 16:01
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McLaren sendete beim Qualifying zum Grand Prix von Japan ein deutliches Lebenszeichen und präsentierte sich so konkurrenzfähig wie schon lange nicht mehr. Oscar Piastri fuhr in Suzuka auf einen starken dritten Platz, Lando Norris wurde Fünfter. Der Rückstand auf die Pole beträgt nur etwas mehr als drei Zehntelsekunden.

Zusammenarbeit mit Mercedes

Der Fortschritt zeigt sich besonders im Vergleich mit Ferrari. McLaren liegt nun erstmals in dieser Saison vor der Scuderia. Leclerc wurde nämlich im Qualifying Vierter und liegt damit zwischen Piastri und Norris. Lewis Hamilton folgte auf Rang sechs. Somit ist man am Sonntag der erste Verfolger von Mercedes.

Teamchef Andrea Stella sieht klare Gründe für den Aufwärtstrend: "Es gibt Anzeichen von Fortschritt in Sachen Performance und Gesamtwettbewerbsfähigkeit." Entscheidend sei vor allem die Verbesserung bei der Antriebseinheit: "Wir holen vor allem mehr aus der Power-Unit heraus", erklärt Stella. Die Zusammenarbeit mit Motorenhersteller Mercedes zahle sich dabei aus: "Wir verstehen die Power-Unit besser und arbeiten enger zusammen."

Auch Piastri bestätigt die positive Entwicklung. Der Australier zeigt sich zufrieden mit dem dritten Platz und erklärt: "Es ist schön, näher dran zu sein." Gleichzeitig bleibt er realistisch und stellt klar: "Die Lücke zu Mercedes ist immer noch ziemlich groß." Das Team mache Fortschritte, sei aber noch nicht ganz vorne angekommen.

Norris bleibt entspannt

Deutlich schwieriger verläuft das Wochenende für Norris. Der Weltmeister muss sich mit Rang fünf begnügen und liegt erneut klar hinter seinem Teamkollegen. Dennoch relativiert er die Situation und sieht die Gründe vor allem im fehlenden Fahrbetrieb.

Durch Probleme in den Trainings und einen Batteriewechsel verlor Norris nämlich wichtige Zeit auf der Strecke. Dadurch fehlte ihm das Gefühl für das Auto. Erst im Qualifying fand er besser hinein: "Ich habe erst dort verstanden, wie ich das Auto mehr pushen kann."

Trotzdem zeigt er sich mit dem Ergebnis nicht unzufrieden: "Hätte ich besser sein können? Ja. Es hätte aber auch viel schlimmer kommen können." Vor allem die unterbrochenen Abläufe hätten es ihm schwer gemacht, einen Rhythmus zu finden. Ob sich die verbesserten Qualifying-Zeiten der McLaren auch auf die Long Runs im Rennen auswirken, bleibt abzuwarten. Los geht es um 7 Uhr in Suzuka.

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