So schlägt sich Apples neues iPad Pro im Alltag

Ein größerer, hellerer, besserer Bildschirm macht das neue iPad Pro zum flotten Begleiter. Wir haben das neue Tablet getestet.

Ab sofort ist das neue iPad mit 10,5 Zoll Bildschirmdiagonale im Handel. Was hat sich im Vergleich zum Modell aus dem letzten Jahr geändert? Rein äußerlich sehen beide Geräte sehr ähnlich aus. Das neuere iPad ist jedoch minim schwerer und ganz leicht größer als der Vorgänger. Im Alltag fällt der Unterschied nicht auf.

Was hingegen sofort auffällt, ist das neue Display. Es ist jetzt noch heller, was das Arbeiten bei Sonnenlicht einfacher macht. Was den Screen zudem einzigartig macht, ist eine Wiederholrate von 120 Hz. Diese Zahl gibt an, wie schnell einzelne Pixel auf dem Bildschirm aktualisiert werden, wenn man zum Beispiel mit dem Finger darüberwischt oder scrollt.

Beim Lesen langsamer

Für die Bedienung heißt dies, dass ab jetzt auf dem iPad alles viel flotter läuft. Im Vergleich mit Android waren bei iOS bis anhin gerade Animationen beim Starten von Apps eher etwas träge. Nun reagiert der Bildschirm viel schneller, was beim Scrollen, aber auch beim Zeichnen mit dem Pencil auffällt.

Je nach Anwendung passt sich die Bildwiederholrate an. Beim Lesen eines E-Books etwa würden 120 Hz keinen Sinn machen – und zu viel Akku fressen. Beim Gamen jedoch ist es sehr sinnvoll und sorgt für ein flüssiges Spielvergnügen. Apple nennt das neue Feature Pro Motion.

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Apple ist nicht der erste Hersteller, der Displays mit 120 Hz in mobile Geräte verbaut. So hat Mediatek schon 2015 Screens vorgestellt, die das auch können. Nach einer Woche mit dem neuen iPad Pro wünscht man sich jedoch, dass alle Hersteller dies für Smartphones und Tablets übernehmen. Dies würde mehr Sinn machen, als der gegenwärtige Pixelwahn mit 4K-Displays.

Leistung, Kamera, Akku

Im iPad Pro 2017 steckt der aktuelle A10X-Chip. Apple brüstet sich damit, dass dieser sogar einige Intel-Chips aussticht. Für das Arbeiten mit dem iPad heißt das, dass man damit nicht so schnell an Leistungsgrenzen stößt. Die Kamera hat ebenfalls ein Update erhalten. So sitzt nun das gleiche Modul wie beim iPhone 7 auf der Rückseite.

Der Akku hielt im Test meist um die neun bis zehn Stunden durch. Dies, wenn das Tablet primär als Arbeitsgerät, aber auch für Social Media und gelegentliches Streaming von Musik und auch Filmen eingesetzt wurde. Minuspunkt: An der Ladezeit hat Apple leider nicht nachgebessert. Ist der Akku einmal leer, dauert es immer noch mehrere Stunden, bis er wieder voll ist. Hier wünscht man sich eine Schnellladefunktion, wie sie andere Hersteller schon längst haben.

Das Fazit zum iPad Pro

Apple vermarktet das iPad Pro als Ersatz für Notebooks. Gerade in den USA ist dazu eine heftig Diskussion ausgebrochen. Unter dem Strich ist es wohl eine individuelle Entscheidung, ob man mit dem Tablet ein Notebook ersetzen möchte. Wer damit Netflix schauen, im Netz surfen und E-Mails verschicken möchte, ist damit sicher gut bedient. Auch das Bearbeiten von Fotos oder Videos ist kein Problem. Mit neu bis zu 512 GB Speicherplatz kann Apples Tablet auch beim Speicherplatz mit Laptops mithalten. Schwieriger wird es hingegen, wenn man auf Software angewiesen ist, die es nicht für iOS gibt.

Das Luxusmodell des iPad Pro mit zusätzlicher Tastatur und dem Apple Pencil hat jedoch seinen Preis. Das Wifi+Cellular-Modell mit 512 GB kostet 1.209 Euro. Der Pencil schlägt nochmals mit 109 Euro zu Buche. Für das Smart Keyboard muss man weitere 179 Euro springen lassen. Total macht das dann fast 1.500 Euro. Das Wi-Fi-Modell (64 GB) mit Stift und Tastatur kommt auf 1.017 Euro.

(Video: Apple) (tob)

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