Dass, wie in Wien, die Omikron-Variante bereits die dominierende Mutation im Vergleich zu Delta sei, könne für Niederösterreich nicht bestätigt werden. Man merke aber einen spürbaren Anstieg - nach und nach. Laut dem Landessanitätsstab könnte Ende Jänner in Niederösterreich Omikron die vorherrschende Variante sein.
Mit welcher Geschwindigkeit sich Omikron in NÖ ausbreitet, könne aber derzeit niemand genau vorhersagen. In den nächsten Tagen werde aber ein weiterer Anstieg der Omikron-Fälle erwartet.
Mittwochfrüh wurden insgesamt 564 neue positive Fälle in Niederösterreich gemeldet, davon 51 Omikron-Fälle.
Damit stieg die Gesamtzahl der Omikron-Fälle im Bundesland nach Angaben des Sanitätsstabes auf 232. Aktiv erkrankt waren 198 Infizierte, davon musste niemand im Krankenhaus behandelt werden. Das Durchschnittsalter der positiv Getesteten betrug 32,1 Jahre.
Nach wie vor wurde den Angaben zufolge ein Corona-Cluster im Erstaufnahmezentrum Traiskirchen (Bezirk Baden) verzeichnet. Die Zahl der Infizierten lag unverändert bei 20. Weitere größere Cluster in Niederösterreich gibt es derzeit keine.
Zur Situation in den Spitälern: Am Mittwoch wurden in Niederösterreichs Krankenhäusern 62 Patienten auf den Intensivstationen behandelt. Auf den Normalstationen lagen 145 Patienten.