So sollen AUA und Lufthansa gerettet werden

Die AUA hofft auf ein Hilfspaket.
Die AUA hofft auf ein Hilfspaket.(Bild: kein Anbieter/picturedesk.com/APA)
Die Hoffnung für eine Rettung der AUA lebt: Die deutsche Regierung hat einen Plan zur Rettung der Lufthansa beschlossen, die AUA-Mitarbeiter haben dem Sparpaket zugestimmt. Jetzt wartet alles auf eine Entscheidung der Bundesregierung.

Hilfe für die angeschlagene AUA-Mutter Lufthansa naht: Die deutsche Regierung spendiert neun Milliarden Euro, wird am Unternehmen mit 20 Prozent beteiligt, erhält zwei Sitze im Aufsichtsrat. Damit steigt die Hoffnung auf ein Überleben der AUA, die vom Staat 650 Millionen Euro Hilfe will.

Die Verhandlungen seien weit fortgeschritten, sagte Kanzler Sebastian Kurz am Donnerstag. Für Österreich entscheidend: eine Standortgarantie für mehrere Jahre. Der AUA-Aufsichtsrat hatte ein Sparpaket beschlossen, mit dem die Kurzarbeit bis 2022 verlängert wird (obwohl die gesetzliche Basis dafür noch fehlt). Auf krisenbedingte Kündigungen soll verzichtet werden. Das AUA-Personal (etwa 7.000 Mitarbeiter) will auf Teile des Gehalts (zwischen 2 und 15 Prozent) verzichten.

Nach den Bordbeschäftigten stimmte am Donnerstag auch das Bodenpersonal dem Plan zu. Bis 2024 spart die AUA beim Personal 300 Mio. Euro ein.

Frühestens ab 14. Juni soll ein eingeschränkter Flugbetrieb aufgenommen werden.

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