So sparst du dir die Wartezeit vor Finanzamt

Vor dem Finanzzentrum in der Marxergasse standen bereits am frühen Freitagmorgen etliche Wiener in der Schlange.
Vor dem Finanzzentrum in der Marxergasse standen bereits am frühen Freitagmorgen etliche Wiener in der Schlange.Leserreporter
Freitagvormittag bildete sich vor dem Finanzamt - wieder einmal - eine meterlange Warteschlange. Dabei sei dies gar nicht notwendig, erklären Experten. 

Vor dem Finanzzentrum Wien Mitte standen bereits am frühen Freitagmorgen etliche Wiener in der Schlange. Ein Augenzeuge berichtete, dass viele wegen dem Finanzausgleich persönlich vor Ort waren ("Heute" hat berichtet). "Es gibt kaum einen bis keinen Grund persönlich ins Finanzamt zu kommen", heißt es seitens des Finanzministeriums. 9 von 10 Behördengänge ließen sich inzwischen online bzw. telefonisch erledigen. 

Behördenwege online oder telefonisch erledigen

Schon vor mehreren Wochen appellierten die Ämter wegen den Corona-Beschränkungen Behördenwege online zu erledigen und dennoch warteten am Freitag unzählige Menschen vor dem Eingang, um überhaupt erst ins Gebäude zu gelangen. Ein persönlicher Besuch sei – vor allem wenn es um die Arbeitnehmerveranlagung geht, für die man ohnehin fünf Jahre Zeit habe – nicht notwendig.

"Grundsätzlich lassen sich die meisten Anliegen der Kunden ohnehin ortsunabhängig, schnell und unkompliziert telefonisch oder online erledigen. Sollte ein persönlicher Besuch dennoch dringend notwendig sein, so ersuchen wir im Vorfeld einen Termin zu vereinbaren", so das Finanzministerium. Dies sei online über die Homepage des Ministeriums oder telefonisch unter der Nummer 050 233 700 (Montag bis Donnerstag von 7.30 bis 15.30 und Freitag von 7.30 bis 12.00 Uhr) möglich.

Jederzeit beantwortet auch der Chatbot "Fred" etwaige Fragen zum Finanzausgleich, zu Zugangscodes zur Finanzonline-Webseite oder zu Beihilfen. Formulare, Broschüren oder Ratgeber können jederzeit kostenlos angefordert werden. Für steuerliche Fragen steht außerdem die Nummer 050 233 233 für Auskünfte bereit. "Im Interesse der Gesundheit und Sicherheit aller ist unser oberstes Ziel persönliche Kontakte zu reduzieren. Dazu kann jeder bzw. jede einen Beitrag leisten", so das Ministerium.

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