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So viel Geld verlierst du monatlich im Lockdown

Mehr als jeder dritte Haushalt kämpft mit massiven Einkommenseinbußen im Lockdown. Wie eine Umfrage zeigt, können Fixkosten kaum bezahlt werden.
Rene Findenig
08.11.2020, 20:29

585 Euro. Diesen Betrag verlieren heimische Haushalte im Durschnitt im Lockdown. Wie eine Umfrage von "durchblicker.at" zeigt, ist es regional unterschiedlich, wie viel Geld die Betroffenen einbüßen und wie viele Haushalte es trifft. Salzburger Haushalte etwa sind zahlenmäßig offenbar am stärksten betroffen (44 Prozent), ebenso Tiroler (41 Prozent) und oberösterreichische Haushalte (40 Prozent). In Wien ist es jeder dritte Haushalt.

Das Ausmaß der Einbußen ist dagegen mit durchschnittlich 806 Euro in Kärnten am höchsten, gefolgt von Salzburg mit Einbußen von 618 Euro pro betroffenem Haushalt. Wien liegt mit 593 Euro im Mittelfeld. Weit mehr als ein Drittel der Haushalte (36 Prozent) kämpft dabei weiterhin mit deutlichen Einbußen, die sich noch aus dem ersten Lockdown ableiten lassen. Nur ein Sechstel der betroffenen Haushalte konnte sich finanziell zwischen den Lockdowns erholen, sagt Reinhold Baudisch, Geschäftsführer von "durchblicker".

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Fixkosten nicht mehr zu decken

Vor allem Selbstständige, Arbeitssuchende und ArbeiterInnen würden die anhaltende wirtschaftliche Ausnahmesituation besonders zu spüren  bekommen. "Unsere Umfrage zeigt deutlich, dass die Zeit seit der ersten Welle für die meisten Haushalte nicht ausgereicht hat, um sich wieder zu erfangen. Der zweite Lockdown und seine negativen Auswirkungen auf die Wirtschaft bedeuten für die Haushalte jetzt eine zusätzliche Verschlechterung", so Baudisch.

durchblicker.at
durchblicker.at

Jeder zweite betroffene Haushalt (49 Prozent) führt als Grund für die Reduktion Kurzarbeit an, bei rund jedem Sechsten spielen Faktoren wie der Wegfall von Überstunden, die Kündigung oder Umsatzrückgang bei selbstständiger Arbeit eine Rolle. Dramatisch: Vor allem freie DienstnehmerInnen (14 Prozent), neue Arbeitssuchende (10 Prozent) und ArbeiterInnen (9 Prozent) geben an, ihre Fixkosten aufgrund des reduzierten Einkommens nicht mehr decken zu können.