Eine außerordentliche Generalversammlung der Wiener Austria segnete den Einstieg der "Viola Investment GmbH" ab. Die 17-köpfige Investoren-Runde rund um den ehemaligen LASK-Vizepräsidenten Jürgen Werner erwarb 40 Prozent an der Austria-AG, bezahlte dafür zehn Millionen Euro.
Blickt man ins Firmenbuch der violetten Investment-Gesellschaft, dann wird auch augenscheinlich, wer sich mit wie viel Geld am Austria-Investment beteiligte. So brachte das Konsortium rund um Werner knapp fünf Millionen Euro in die Beteiligungsgesellschaft ein, berichtet die "Krone".
Jeweils 990.000 Euro wurden von den beiden Austria-Vizepräsidenten Raimund Harreither und Karl Pisec sowie Peter Podsedensek eingezahlt. Austria-Präsident Frank Hensel brachte demnach 495.140 Euro in die Gesellschaft ein.
Die exakt gleiche Summe (495.140 Euro) wurde auch von "The Alabas" - einem Unternehmen der Eltern von ÖFB-Star David Alaba - in die Austria-Gesellschaft einbezahlt. Dafür erhält die Familie des ehemaligen Austria-Nachwuchsspielers auch 4,95 Prozent der Firmenanteile. Das macht umgerechnet eine fiktive Beteiligung von 1,98 Prozent an der Austria.
Klar ist jedenfalls: Nach dem Einstieg der Investoren wird der Austria-Aufsichtsrat neu aufgestellt. Aktuell bilden zehn Köpfe das Austria-Gremium unter Vorsitz von Präsident Hensel. Die Investorenrunde wird dem Bericht zufolge vier Sitze erhalten. Davon gehen aufgrund des eingebrachten Kapitals wohl zwei an das Werner-Konsortium und zwei an die "Freunde der Austria".
Namen werden dabei viele kolportiert. Unter anderem auch Alaba-Papa George. Der trat zuletzt bei der violetten Generalversammlung bereits auf.