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So viel zahlte Alaba in Austrias Investorenrunde ein

Nach dem Einstieg der Austria-Investoren wird auch der violette Aufsichtsrat neu aufgestellt. Erhält die Familie Alaba dabei einen Sitz?
Heute Redaktion
21.01.2022, 08:25

Eine außerordentliche Generalversammlung der Wiener Austria segnete den Einstieg der "Viola Investment GmbH" ab. Die 17-köpfige Investoren-Runde rund um den ehemaligen LASK-Vizepräsidenten Jürgen Werner erwarb 40 Prozent an der Austria-AG, bezahlte dafür zehn Millionen Euro. 

Blickt man ins Firmenbuch der violetten Investment-Gesellschaft, dann wird auch augenscheinlich, wer sich mit wie viel Geld am Austria-Investment beteiligte. So brachte das Konsortium rund um Werner knapp fünf Millionen Euro in die Beteiligungsgesellschaft ein, berichtet die "Krone". 

Alaba zahlte halbe Million

Jeweils 990.000 Euro wurden von den beiden Austria-Vizepräsidenten Raimund Harreither und Karl Pisec sowie Peter Podsedensek eingezahlt. Austria-Präsident Frank Hensel brachte demnach 495.140 Euro in die Gesellschaft ein. 

Die exakt gleiche Summe (495.140 Euro) wurde auch von "The Alabas" - einem Unternehmen der Eltern von ÖFB-Star David Alaba - in die Austria-Gesellschaft einbezahlt. Dafür erhält die Familie des ehemaligen Austria-Nachwuchsspielers auch 4,95 Prozent der Firmenanteile. Das macht umgerechnet eine fiktive Beteiligung von 1,98 Prozent an der Austria. 

Alaba im Aufsichtsrat?

Klar ist jedenfalls: Nach dem Einstieg der Investoren wird der Austria-Aufsichtsrat neu aufgestellt. Aktuell bilden zehn Köpfe das Austria-Gremium unter Vorsitz von Präsident Hensel. Die Investorenrunde wird dem Bericht zufolge vier Sitze erhalten. Davon gehen aufgrund des eingebrachten Kapitals wohl zwei an das Werner-Konsortium und zwei an die "Freunde der Austria". 

Namen werden dabei viele kolportiert. Unter anderem auch Alaba-Papa George. Der trat zuletzt bei der violetten Generalversammlung bereits auf. 

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