Insgesamt haben sich in Oberösterreich von 38.000 LehrerInnen und KindergärtnerInnen knapp 28.000 für die Massentests angemeldet. An 20 Standorten in OÖ wurden die Tests vom Bundesheer durchgeführt. Laut Heer lief alles "problemlos" und gut ab.
Die erste überraschende Bilanz: Mit Stand Sonntag 15.30 Uhr wurden seit Beginn der Testungen 21.603 der knapp 28.000 für die Testung der Pädagoginnen und Pädagogen angemeldeten Personen getestet. Daraus ergaben sich 56 positive Testergebnisse, das sind rund 0,26 Prozent.
"Auch wenn es sich dabei um eine relativ geringe Infektionsrate handelt, so zeigt uns das, wie gefährlich die Krankheit tatsächlich ist. Denn die aktuelle Situation fordert die Krankenhäusern und insbesondere die Intensivabteilungen bis an die Grenzen", so LH Thomas Stelzer und Bildungsreferentin LH-Stv. Christine Haberlander (beide ÖVP).
Die beiden dankten in einer Aussendung allen, die die Testungen der Pädagoginnen und Pädagogen möglich machten.
Folgende Personen werden NICHT getestet:
Personen, die Symptome haben, die auf eine Covid-19-Erkrankung hinweisen (in diesem Fall bitte den Hausarzt oder die Gesundheitshotline 1450 kontaktieren)
Personen, die sich aus einem anderen Grund im häuslichen Krankenstand befinden
Personen, die in den letzten drei Monaten wegen einer SARS-CoV-2-Positivtestung in behördlicher Absonderung waren
Personen, die zurzeit in Quarantäne, Isolation oder in häuslicher Absonderung sind
Personen, die schon für einen anderweitigen behördlichen Termin für einen Test vorgemerkt sind
Personen, die berufsbedingt regelmäßig getestet werden
Kinder vor der Schulpflicht
Personen, die in Alten- und Pflegheimen wohnen
Personen, die sich stationär in einer Krankenhausbehandlung befinden
In Oberösterreich lag die Gesamtzahl der Infizierten am Sonntag bei knapp 6.000 Fällen. Die meisten Fälle gibt es derzeit in Linz-Stadt, Linz-Land und in Braunau am Inn. Dort gab es am Sonntagmittag 623 positive Fälle. Zum Vergleich: In Rohrbach waren es da nur noch 191 Fälle.