Politik

So viele GIS-Abmeldungen treffen den ORF in der Krise

Die Corona-Krise trifft auch den ORF. Neben sinkenden Werbeeinahmen kämpft der öffentlich-rechtliche Rundfunk mit sinkenden GIS-Einnahmen.
15.05.2020, 19:17

Dem ORF drohen die GIS-Gebühren wegzuknicken. Weil in der Coronakrise immer mehr Menschen ihren Arbeitsplatz verlieren, bedeutet das auch, dass sie sich von der ORF-Gebühr befreien lassen können. Dazu kommt der Wegfall von Werbeeinschaltungen. Insgesamt reißt das wohl ein Loch von 30 und 70 Millionen Euro ins ORF-Budget.

So dramatisch sind die Zahlen

Der "Standard" hat nun konkrete Zahlen, wie sich die Krise auf die GIS-Zahler auswirkt: Im Jänner 2020 habe die GIS 3.035.628 angemeldete Haushalte gezählt, das waren mehr als 6.000 Haushalte über Plan. Im Februar halbierte sich der Überschuss auf 3.000 Haushalte. Als die Krise im März mit dem Zuschlagen begann, waren es plötzlich 2.200 weniger zahlende Haushalte als angenommen. Und schließlich im April schossen die Abmeldungen in dramatische Höhen. 13.700 Haushalte unter Plan.

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Rund 13.000 bis 16.000 Abmeldungen pro Monat sind laut "Standard" normal. Heuer sollen die Zahlen krisenbedingt aber dramatisch die Vorjahreswerte übersteigen. Alleine im April etwa meldeten sich mit 18.300 fast ein Drittel mehr Haushalte ab als im gleichen Monat im vergangenen Jahr.

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