Um Mitternacht trat in Österreich der zweite Lockdown in Kraft. In den Schulen wurde auf Distance Learning umgestellt, ein Betreuungsangebot gibt es aber trotzdem.
Damals im Frühjahr habe man nur zwischen fünf und zehn Prozent der Kinder in den Schulen betreut. Dass es dieses Mal mehr sein werden, war schon im Vorfeld klar.
Wie die Bildungsdirektion nun bekannt gab, waren in den Wiener Volksschulen 22 Prozent am Dienstag anwesend. In den Mittelschulen fanden sich hingegen 6,1 Prozent in den Klassen ein und in der AHS Unterstufe waren es nur 3,5 Prozent.
Das ergibt einen Durchschnitt von 13,6 Prozent. Vereinzelt waren jedoch in einigen Schulen einige Klassen fast voll. In der VS Vereinsgasse waren z.B. 60 Prozent der Kinder in der Betreuung.
Nach Rücksprache mit den Bildungsdirektionen habe sich gezeigt: "Der erste Schultag im Lockdown ist für die österreichischen Schülerinnen und Schüler gut abgelaufen", heißt es aus dem Bildungsministerium. Es waren rund 15 Prozent aller Schülerinnen und Schüler an den Schulen anwesend. Höhere Schülerzahlen seien die Ausnahme gewesen. Der zuständige Minister Heinz Faßmann: "Die Schulen haben sich gut auf die neue Situation eingestellt. Ich weiß, dass diese ein hohes Maß an Flexibilität erfordert. Mein Dank gilt allen Schulpartnern, die Verständnis für die Situation aufbringen."
Die Anwesenheit in den anderen Bundesländern:
Niederösterreich: 25 %
Oberösterreich: 25 %
Burgenland: 8 %
Kärnten: 16 %
Steiermark: 8 %
Salzburg: 14 %
Tirol: 15 %
Vorarlberg: 13 %