So war der erste Corona-Schultag

Man kann es hören, das laute Durchschnaufen der Eltern: die Kinder sind wieder zurück in der Schule - so wie hier in der Volksschule Ebensee. 

Gestern berichteten wir von den Vorkehrungsmaßnahmen an den Schulen in Oberösterreich. Nach wochenlangem Corona-bedingtem Home-Schooling machten Anfang Mai die Maturanten den Anfang, bezogen wieder ihre Klassenzimmer. Wir berichteten. 

Nun ziehen auch 121.000 Schüler aus Volksschule, Sonderschule, Neue Mittelschule und der AHS-Unterstufe aus ganz Oberösterreich nach. Montagfrüh war es soweit, natürlich auch für die Schüler der Volksschule Ebensee, über die wir gestern ja bereits berichteten. 

"Ruhig und diszipliniert"

In allen wichtigen Räumen der Schule sei Desinfektionsmittel platziert worden, der Einlass der Schüler - die übrigens in Gruppen aufgeteilt wurden - werde gestaffelt passieren und auch die Schulbänke wurden im Sicherheitsabstand von 1 Meter (quasi im Abstand eines Babyelefanten) ausgerichtet, erzählte Direktorin Elke Kendler-Bartl.

Klingt nach einem virussicheren Plan. Und wie lief es am alles entscheidenden Tag? "Alles ist noch ein wenig ungewohnt, doch es verlief alles sehr ruhig und diszipliniert", so Kendler-Bartl.

Verkehrshütchen als Abstandhalter vor der Schule

Kein Wunder, vor der Schule sorgten Verkehrshütchen dafür, dass der Abstand zwischen den Schülern, die brav mit Maske auf den Einlass ins Gebäude warteten, auch eingehalten wurde. Wer drin war, musste erst einmal Hände desinfizieren, darauf achteten auch die Lehrer ganz genau. 

"Schön, dass es heute wieder los geht", fand die Mutter der kleinen Miriam. Sie begleitete ihre Tochter am ersten Schultag seit der Pandemie zum Schulgebäude. "Es war eine spannende, aber auch sehr herausfordernde Zeit".  

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