So will SPÖ mit Nikolai die Leopoldstadt zurückerobern

Spitzenkandidat der SPÖ Leopoldstadt zur Bezirksvertretungswahl Alexander Nikolai & Spitzenkandidatin zur Gemeinderats- und Landtagswahl Astrid Rompolt
Spitzenkandidat der SPÖ Leopoldstadt zur Bezirksvertretungswahl Alexander Nikolai & Spitzenkandidatin zur Gemeinderats- und Landtagswahl Astrid Rompoltleopoldstadt.spoe.wien
Bereits seit Jahren setzt sich die SPÖ Leopoldstadt für eine Verbesserung der Lebensqualität in ihrem Bezirk ein. Das sind die konkreten Pläne.

Wegen Differenzen bei der Wahlkarten-Auszahlung luchsten die Grünen der SPÖ 2016 den Bezirksvorsteher im zweiten Bezirk ab. Ein Stachel, den Roten so nicht auf sich sitzen lassen wollen. Alexander Nikolai tourt seit Monaten unermüdlich durch den Bezirk, hört sich die Sorgen und Nöte der Bewohner an – und hat (s)ein Paket für die Leopoldstadt geschnürt.

Besonders im Verkehr soll sich Einiges tun. Aber "hier braucht man Fingerspitzengefühl und darf nicht über die Bewohner drüberfahren. Alle Maßnahmen, sei es Verkehrsberuhigungen oder Umbauten, müssen gemeinsam mit der Bevölkerung passieren."  Neben einem Ausbau der Anrainerparkplätze (beispielsweise im Stuwerviertel und Odeonviertel) setzt sich die Partei, wie auch bisher, insbesondere für eine bessere Radinfrastruktur im Bezirk ein. Der Ausbau des bestehenden Radwegs auf der Lassallestraße war bzw. ist hierbei im Vordergrund.

"Bis heute ist hier nichts passiert!"

Der Spitzenkandidat der SPÖ Leopoldstadt zur Bezirksvertretungswahl, Alexander Nikolai, zeigt sich über die bisherigen Entwicklungen verärgert und erklärt: "Wir haben unseren Vorschlag in den letzten Jahren mehrmals bei der grünen Bezirksvorstehung in Form von Gesprächen und mittels Anträgen deponiert. Bis heute ist hier nichts passiert! Der temporäre Radweg, welcher wenig genutzt wird und als unsicher eingestuft wird, ist sicher keine langfristige Lösung."

Pläne Lassallestraße

Laut Nikolai sei "seit fast fünf Jahren ein stetiger Anstieg des Radverkehrs am Hauptradweg Lassallestraße" zu beobachten. Die SPÖ Leopoldstadt hat daher nun konkrete Pläne hinsichtlich des Ausbaus der Lassallestraße. Jene sehen vor, den bestehenden Radweg zu verbreitern und die bestehenden Fußgängerzonen aufzuwerten. Der zur Diskussion stehende Vorschlag für den Radweg würde die Reduktion einer Spur stadteinwärts vorsehen.

Anrainer miteinbeziehen

Generelles Ziel der SPÖ Leopoldstadt ist es, gemeinsam mit den Leopoldstädtern zukunftsfähige Lösungen zu planen und die Leopoldstadt auf diese Weise wieder zu einem Bezirk des Miteinanders zu machen. Der Spitzenkandidat Nikolai möchte daher nach der Wahl zusammen mit den Anrainern eine Lösung erarbeiten, welche mehrheitlich annehmbar ist.

Er erklärte beispielsweise auch, warum zwei Fahrstreifen ausreichen würden: "Im Bereich Vorgartenstraße bis Radingerstraße wird zum Beispiel ein Fahrstreifen für Parkplätze und Ladezonen genützt – diese stehen daher die meiste Zeit nicht zur Verfügung. Daher wissen wir, dass die anderen beiden vollkommen ausreichend sind."

Die Spitzenkandidatin zur Gemeinderats- und Landtagswahl Astrid Rompolt knüpft hier an und erklärt, dass "die Verbreiterung des bestehenden Radweges eine Lösung [wäre], bei der die Bäume bleiben könnten und gleichzeitig kaum Stellplätze verloren gingen".

Weitere Pläne

Doch nicht nur Radinfrastruktur-technisch soll die Leopoldstadt ein Upgrade erhalten. Die Partei hat auch hinsichtlich der medizinischen Versorgung und des Sportangebots Änderungen zum Positiven geplant.

Neue Sport- und Fitnessgeräte

Im Bereich Sport und Fitness möchte Nikolai vieles ändern. Es sollen zusätzliche öffentliche Sportstätten evaluiert werden. Zudem sollen die Motorik- und Fitnessgeräte in den Parks künftig ausgebaut werden. Geplant ist unter anderem auch eine neue Sport- & Fun-Halle für alle Generationen. Außerdem fordert Nikolai für die Leopoldstadt ein eigenes öffentliches Hallenbad mit Sportbecken. Ein wichtiges Anliegen ist ebenso die Förderung von Frauen- und Mädchensport im Bezirk.

Mehr Kassenärzte im Bezirk

Ein weiteres Ziel ist der Ausbau der medizinischen Versorgung. Die ständig steigende Nachfrage soll schließlich entsprechend zufriedengestellt werden können, so die Partei. Es soll insbesondere dafür gesorgt werden, dass das Angebot von Kinder- und Frauenärzten im Bezirk vergrößert wird.

"Oberstes Ziel unserer Gesundheitspolitik ist es, ein starkes öffentliches Gesundheitssystem sicherzustellen, das allen Menschen Zugang zu Spitzenmedizin gewährleistet — unabhängig von Alter, Herkunft, Geschlecht, Religion und Einkommen", so die Partei.

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