Der Sommer naht und damit die Zeit, den Balkon zum zweiten Wohnzimmer zu machen. Doch was tun, wenn nur zwei mal zwei Meter zur Verfügung stehen? Einrichtungsberaterin Angelika Hinz beobachtet einen klaren Trend: "Die Outdoor-Möbel sehen immer wohnlicher aus."
Designs werden organischer, Sitzflächen bequemer - und selbst Teppiche und Polster gibt's mittlerweile wetterfest für draußen.
Wer wenig Platz hat, muss sich nicht einschränken, wie chip.de berichtet. Anna-Lena Reith vom Fachmagazin AD Architectural Digest Deutschland rät: "Wenig Platz zur Verfügung zu haben, heißt aber nicht, dass man den Balkon nicht gemütlich gestalten kann. Man muss nur die richtigen Kniffe kennen."
Das erste Gebot für kleine Balkone: In die Höhe planen. Sonnenschirme mit Brüstungshalterung, Blumenkästen statt großer Übertöpfe und mehrstockige Pflanzleitern für mediterrane Kräuter schaffen Platz am Boden.
Ein heißer Tipp sind klappbare Bistro-Möbel im Pariser Stil. "Diese geflochtenen Kaffeehausstühle sind ja recht klein, schmal und feingliedrig", so Reith. Auch multifunktionale Stücke wie Servierwagen oder Bänke mit integrierter Ablage eignen sich perfekt.
Generell gilt: Ohne Struktur wirkt kein Balkon gemütlich. "Der größte Fehler ist, alles gleichzeitig zu wollen", warnt Hinz. "Besonders kleine Balkone brauchen eine klare Hauptfunktion." Essen, Erholen oder Gärtnern - man sollte sich entscheiden.
Für das gewisse Etwas empfiehlt Reith ein "Center Piece" - ein besonderes Möbelstück als Blickfang. Flexible, kabellose Leuchten und Lichterketten setzen stimmungsvolle Akzente bis in die Abendstunden.