Small Talk gilt als Aufwärmphase - egal, ob im geschäftlichen oder privaten Umfeld. Gleich mit der Tür ins Haus zu fallen, kommt bei vielen nicht gut an. Doch wie kommt man mit Fremden ins Gespräch?
Der erste Schritt ist ein Gruß, darauf folgt eine Floskel wie "Wir haben uns noch nicht vorgestellt". Im dritten Schritt stellt man sich mit Vor- und Zunamen vor und fügt hinzu, was man beruflich macht. Dann bezieht man sich auf die Situation - etwa "Wie haben Sie von dieser Veranstaltung gehört?"
Wie die Computerwoche schreibt, sollte man sich auf Gespräche vorbereiten. Dabei helfen offene W-Fragen: Was könnte mich am Gesprächspartner interessieren? Welche Themen könnten passen? Am besten findet man Gemeinsamkeiten - etwa den Ort oder Anlass, der einen zusammengebracht hat.
Polarisierende Themen sind tabu. Politik und Religion sollte man vermeiden, auch manche Sportthemen können verhängnisvoll sein - etwa wenn Anhänger verschiedener Fußballvereine aufeinandertreffen. Auch Negatives wie Verspätungen der Bahn sollte man nicht ansprechen.
Das Wetter hingegen ist kein Tabuthema - oft ist es die perfekte Überleitung zu Wochenendausflügen, Sport oder Urlaubsplänen. Ein ernst gemeintes Kompliment an den Gesprächspartner ist ebenfalls ein guter Eisbrecher.
Aktives Zuhören bedeutet nicht nur Nicken und "Ja" sagen, sondern auch, beiläufig Gesagtes zu erinnern. Wenn der Gesprächspartner eine Zusatzinformation erwähnt, kann man diese später wieder einfließen lassen: "Sie erwähnten vorhin, dass Sie..."
Ein Small Talk darf kurz sein. Um sich galant zu verabschieden, sagt man einfach, wie es ist: "Ich sehe gerade einen anderen Gast, den ich noch begrüßen möchte. Sie entschuldigen mich." Fortgeschrittene können das Gespräch an eine dritte Person übergeben.
Der beste Platz zum Netzwerken: zwischen Eingang und Bar. Dieser Weg wird am häufigsten frequentiert. Gruppen, die offen beieinanderstehen, mit Lücken zum Dazustellen, sind ebenfalls gute Anlaufpunkte. Eine geschlossene Gruppe mit dem Rücken zu einem möchte meist nicht gestört werden.