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So witzelt Elon Musk nach russischer Drohung

Auf Twitter antwortet Elon Musk auf eine Drohung aus Russland. Ein Beamter drohte ihm Konsequenzen für dessen Satelliten-Unterstützung der Ukraine an.

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Elon Musk (50) zeigte sich am Montag nicht gerade sonderlich verängstigt, nachdem aus Moskau Drohungen wegen dessen Unterstützung der Ukraine eingetroffen waren. "War nett euch kennen zu lernen" schrieb er auf Twitter.
Elon Musk (50) zeigte sich am Montag nicht gerade sonderlich verängstigt, nachdem aus Moskau Drohungen wegen dessen Unterstützung der Ukraine eingetroffen waren. "War nett euch kennen zu lernen" schrieb er auf Twitter.
REUTERS

Am Sonntag (Ortszeit) drohte der Chef der russischen Raumfahrtbehörde, Dmitri Rogosin, Tesla-Chef und SpaceX-Inhaber Elon Musk (50). Musk würden Konsequenzen drohen für seine Unterstützung der Ukraine, die er "wie ein Mann" bestehen müsse, erklärte der Regierungsvertreter in Moskau. Musk hat in den vergangenen Tagen laut eigenen Angaben Tausende Endgeräte für seine Starlink-Satelliten in die Ukraine geschickt und den dortigen Truppen zur Verfügung gestellt.

Nur wenige Stunden, nachdem die Worte Rogosins bekannt wurden, haute der zukünftige Twitter-Eigentümer in die Tasten und schrieb: "Sollte ich unter mysteriösen Umständen ums Leben kommen: Es war nett, euch kennen zu lernen."

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    Elon Musk (50) zeigte sich am Montag nicht gerade sonderlich verängstigt, nachdem aus Moskau Drohungen wegen dessen Unterstützung der Ukraine eingetroffen waren. "War nett euch kennen zu lernen" schrieb er auf Twitter.
    Elon Musk (50) zeigte sich am Montag nicht gerade sonderlich verängstigt, nachdem aus Moskau Drohungen wegen dessen Unterstützung der Ukraine eingetroffen waren. "War nett euch kennen zu lernen" schrieb er auf Twitter.
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    Ukrainische Truppen feiern Starlink-Satelliten

    Rogosin hatte beim Chatdienst Telegram geschrieben, Musk sei "an der Versorgung faschistischer Kräfte in der Ukraine mit Mitteln militärischer Kommunikation" beteiligt gewesen. Dafür werde er sich "wie ein Erwachsener" verantworten müssen.

    In der Vergangenheit machten auch schon Gerüchte die Runde, wonach Russland die Satelliten abschießen wolle. Auf der Empfängerseite weiß man hingegen nur Gutes über die gelieferten Starlink-Endgeräte zu berichten. So häufen sich Berichte, wonach die Satellitenverbindungen bei mehreren schweren Schlägen gegen russische Truppen eine entscheidende Rolle gespielt haben: So unter anderem beim Abschuss des russischen Kriegsschiffes "Moskwa".

    Ende April wurde bekannt, dass der Multimilliardär Musk neuer Inhaber des Kurznachrichtendienst Twitter wird. Die Nachricht löste weltweit Debatten über die Zukunft des sozialen Netzwerks und der Redefreiheit darauf aus.