Eine der am häufigsten gewählten Telefonnummern der letzten drei Monate war die ÖAMTC-Hotline 120. Mehr als 30.000 Menschen wurde im Sommer in Notsituationen geholfen. In 26 Fällen war sogar der Einsatz eines Ambulanzjets notwendig. Der ARBÖ meldet einen Zuwachs an Dokument-Ersätzen.
Urlaubszeit ist Pannenzeit. Das bestätigen einmal mehr die Zahlen des ÖAMTC. In den Sommermonaten Juni, Juli und August nahmen rund 30.000 Österreicher die Hilfe des Automobilclubs in Anspruch.
Der Großteil der Einsätze entfiel auf Pannenhilfen im Ausland. Aber auch im Inland hat der Schutzbrief zahlreichen Urlaubern geholfen. 6.650 Mal kam eines der 350 Ersatzfahrzeuge zum Einsatz. Doch nicht nur bei Blech-, auch bei Personenschäden half der ÖAMTC tatkräftig aus. Über 400 Menschen mit Verletzungen oder Erkrankungen wurden per Flieger oder Krankenwagen in die Heimat zurückgebracht. 26 Mal hob sogar der Ambulanzjet ab.
Heimtransport rettet Bein
Eine schnelle Rückholung aus Bosnien ersparte einem 15-jährigen Mädchen eine Beinamputation. "In Fällen wie diesen zeigt sich, wie wichtig es ist, sofort zu handeln und schnelle Entscheidungen zu treffen", lobt Michael Tagunoff vom ÖAMTC sein Team.
ARBÖ: "Viele bodenständige Fälle"
Keine dramatischen Zwischenfälle meldet der ARBÖ. Allerdings sei es heuer vermehrt zu Dokumenten-Diebstählen gekommen. Die Papiere werden vom Verkehrsclub in der Regel ersetzt. Immer mehr Urlauber werden sich dessen bewusst und nützen die breite Produktpalette. Die Gesamtzahl der Einsätze in den Sommermonaten wird aber erst die Jahresstatistik ausweisen.